Monatliches Archiv: Januar 2016

Ho, ho, ho: Kilimandscharo!

Was könnte an Weihnachten („ho, ho, ho“) besser sein, als… einen Vulkan in Afrika zu besteigen? Das fragte ich mich im November des letzten Jahres… 

…Und sechs Wochen später stand ich da, auf dem Gipfel des Kilimandscharo!

„Die erste Phase der Höhenkrankheit ist Euphorie: der Mensch wird lebhaft, aufgeregt, freundlich, gesprächig… fast ekstatisch. Die zweite Phase ist Lethargie: der Mensch wird niedergeschlagen, traurig, gelangweilt, kleinlaut und träge, will nicht sprechen und hat keinen Appetit.“

Das habe ich basierend auf einem Gespräch mit unserer Reiseführerin O.R. in Tansania aufgeschrieben, das wir bald nach unserer Ankunft führten. Aber ich glaube, sie hat die nächste Phase verschwiegen (sie wollte uns schließlich nicht erschrecken); aber ich füge sie hinzu: Die dritte Phase ist schlimm: eine schnelle Verschlechterung der physischen und mentalen Verfassung und… hmmm, wie schon O.R., möchte ich da nicht tiefer gehen. Lassen Sie mich einfach sagen, was Sie bei der dritten Phase brauchen: Sauerstoffmaske, Injektionen und einen medizinischen Helikopterservice – und all das so schnell wie möglich.
kilimanjaro-up-1


Read on: Ho, ho, ho: Kilimandscharo!

Top-100-Serie: Asien.

Welche interessanten und empfehlenswerten Orte außerhalb Chinas und des Mittleren Ostens haben es noch in den Asien-Teil meiner Top 100 geschafft? Sehen Sie selbst…

  1. Das Taj Mahal, Indien.

Ein gewaltiges Mausoleum aus weißem Marmor – das Grab der Lieblingsfrau des Großmoguls Shah Jahan. Wenn Sie hier, auf Google Maps, ganz genau hinsehen, können Sie auf der anderen Seite des Flusses Spuren für die Vorbereitungen zum Bau eines zweiten Taj Mahals erkennen. Es war geplant, das Spiegelbild des Mausoleums zu bauen – aus schwarzem anstelle des weißen Marmors. Es heißt aber, das Mogulreich hatte gar nicht die Mittel, um solch verschwenderische Ausgaben für ein übergroßes Grab zu finanzieren, weshalb der Padischah (Herrscher) von seiner Dienerschaft abgesetzt und das Taj-2-Projekt abrupt gestoppt wurde.

Ein magischer Ort, insbesondere der Kontrast zwischen dem Taj Mahal und der doch wenig majestätischen, ländlichen Umgebung. Ich empfehle sehr, eine Privat-Tour mit einem eigenen Reiseführer und Minibus zu buchen, wenn Sie nicht brutal in einem regulären Reisebus durchgeschüttelt werden möchten. Details finden Sie hier (die Bilder, der Text ist auf Russisch).

SourceQuelle

info_ru_20
wiki_DE
map_ru_20
gmaps
Photos
google

flickr

Read on: Top-100-Serie: Asien.

Flickr Foto-Stream

Instagram

Ausgerechnet Bananen.

Ich glaubte immer schon, dass Bananen in drei Kategorien eingeteilt werden können: Reif, unreif und, nun ja… gebraten 🙂 Natürlich gibt es noch normalgroße Bananen und Mini-Bananen (die viel besser schmecken).

Mein Aufenthalt in Tansania hat mir aber buchstäblich die Augen geöffnet. Es stellte sich nämlich heraus, dass das Bananenthema bei weitem größer, unübersichtlicher und vielschichtiger ist, als ich gedacht hatte.

Das ist der Blick, den wir auf die „Obst- und Gemüse“-Stände an der Straße hatten:

Read on: Ausgerechnet Bananen.

Gib deine E-Mail-Adresse

Neujahr auf dem Kili

Hallo und willkommen im neuen Jahr!

Ich hoffe, Sie hatten ein paar schöne Feiertage, ohne zu viele Kollateralschäden, und dass der Winterurlaub nützlich für Körper, Geist und kulturelle Entwicklung war. All das Übliche. Aber jetzt ist es an der Zeit, zu meinen Geschichten, Reisenotizen, Reportagen und Fotos zurückzukehren.

Am Beginn des neuen Jahres möchte ich genau wie bisher weitermachen – ruhig… Ja, klar!

Das neue Jahr muss man mit einem Knaller beginnen! Etwa so:

kilimandjaro-intro-1

Egal mit wem ich über den Kilimandscharo spreche, waren sie entweder schon auf dem Gipfel (die Mehrheit) oder wollen das bald machen (die Minderheit). Vor ein paar Tagen bin ich der Mehrheit beigetreten – genauer gesagt am 31. Dezember 2015. Da stand ich am höchsten Punkt dieses Vulkans. Ich habe das neue Jahr auf dem Kili begrüßt!

Durch die Internet- und Zeit-Einschränkungen hier, gibt es erst später Details dazu. Jetzt kann ich nur ein bisschen darüber jammern, dass man sich für so eine Expedition gut im Voraus vorbereiten muss. Das war nicht leicht.