IT-Antimonopolismus: Analyse, Verwunderung und Stimmungslage.

Einigen Lesern der technischen Rubrik meines Blogs könnte aufgrund der Ermüdung durch die diesjährige Sommerhitze möglicherweise ein zeichensetzendes Ereignis im Juli entgangen sein: Die Europäische Kommission (EK) sprach Google im diesjährigen Android-Verfahren schuldig. Nach Ansicht der EU-Wettbewerbskommission missbraucht(e) der Unternehmensriese seine Marktmacht im Bezug auf einen Teilbereich des mobilen Betriebssystemmarktes und wurde zu einer Bußgeldzahlung in Höhe von 4,34 Milliarden Euro verurteilt (in etwa 40 % des Nettogewinns des Unternehmens im vergangenen Jahr!).

Warum? Der Kommission zufolge hat Google „seit 2011 rechtswidrige Einschränkungen auferlegt, um seine beherrschende Stellung auf dem Markt für allgemeine Internet-Suchdienste zu festigen. Google hat Android also dazu verwendet, die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine zu festigen. Durch diese Praktiken wurde Wettbewerbern von Google die Möglichkeit genommen, innovativ und konkurrenzfähig zu sein.“

All das scheint vollkommen logisch, offensichtlich und in keinem Fall beispiellos zu sein (die EK hatte Google in der Vergangenheit bereits mit mehrfachen Geldstrafen belegt). Durchaus logisch ist auch, dass Google gegen die Geldbuße Berufung eingelegt hat. Der Fall wird sich zwangsläufig um weitere Jahre in die Länge ziehen und vermutlich zu einem fadenscheinigen Endresultat führen, das aufgrund einer außergerichtlichen Einigung möglicherweise nie bekannt wird. Und der Grund (für das langwierige Gerichtsverfahren) ist nicht auf die Höhe der Geldbuße, sondern die Nachweisschwierigkeit des Dominanzmissbrauches zurückzuführen.

Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf das Thema werfen …

Read on: IT-Antimonopolismus: Analyse, Verwunderung und Stimmungslage.

Das Ende vom Anfang im Kampf gegen Patent-Trolle.

Im August und September dieses Jahres war ich größtenteils dazu gezwungen, von zu Hause aus zu arbeiten, was ich normalerweise nicht oft tue. Da mein normaler Alltag für gewöhnlich aus Pendeln, Weltenbummeln, Arbeit, Reden, Interviews und anderen alltäglichen Aufgaben besteht, stand mir die letzten zwei Monate demnach relativ viel freie Zeit zur Verfügung. Also habe ich angefangen zu lesen. Viel zu lesen. Dabei stieß ich, wie so oft, auf zahlreiche schlechte, gelegentlich aber auch auf sehr gute Nachrichten. Besonders gute Neuigkeiten gab es zum Thema „Kampf gegen Patent-Trolle“: Denn ein texanisches Bezirksgericht wies die Uniloc-Klage gegen Kaspersky Lab wegen „Verletzung des Patents US5490216“ zurück. Hierbei handelt es sich um das berüchtigte Patent, das seit den frühen 2000er Jahren Unruhe in die Herzen zahlreicher IT-Unternehmen gebracht hat, viele Patentanwälte äußerlich um Jahre hat altern lassen und die Brieftaschen von mehr als 160 (!) Unternehmen um einiges erleichtert hat – einschließlich Microsoft und Google.

Aber es gibt noch weitere ausgezeichnete Neuigkeiten!

Dank der gemeinsamen Bemühungen der IT-Industrie konnte dieses abscheuliche Patent für ungültig erklärt werden. Aber nicht nur die Nichtigerklärung an sich sollte gefeiert werden, sondern auch die Tatsache, dass die Ungültigkeitserklärung eine ernsthafte (wenn auch längst überfällige) Änderung im US-Patentsystem ankündigt. Natürlich wird das Ganze momentan nur „langsam aber sicher“ vonstattengehen; aber eine langsame Veränderung ist zumindest besser als gar keine; vor allem, wenn diese Veränderung eine globale Bedeutung hat: Endlich kann die IT-Industrie damit anfangen, sich die Patent-Parasiten vom Rücken zu schütteln, die lediglich die technologische Entwicklung behindern.

Wenn der Stein erst einmal ins Rollen kommt, werden Entwickler endlich freier in dem sein, was sie tun können – geschützt vor der Verfolgung von den Inhabern sinnloser Patente: solche, die abstrakte und manchmal himmelschreiend offensichtliche Dinge beschreiben, und in der Praxis nicht einmal angewendet oder lediglich zum „Melken“ der Entwickler ähnlicher Technologien verwendet werden.

Alles in allem liest sich die Geschichte von Patent 216 wie ein Thriller – sogar so sehr, dass ich mir überlegt habe, die Geschichte hier einfach noch einmal zu erzählen. Also holt euch einen Kaffee (oder noch besser – Popcorn) und setzt euch wieder hin, um im Anschluss mehr über die kurze Horrorgeschichte der Patent-Parasiten zu erfahren …

Uniloc Corporation wurde 1992 in Australien gegründet. Zu diesem Zeitpunkt widmete sich das Unternehmen mit der Entwicklung von IT-Sicherheitslösungen noch vollkommen sinnvollen und kreativen Aktivitäten. Noch im selben Jahr wurde eine der Unternehmenstechnologien zum Schutz vor Softwarepiraterie durch das US-Patent 5,490,216 geschützt.

Einige Jahre später nahm die Geschäftsentwicklung des Unternehmens jedoch eine drastische Wendung in eine völlig entgegengesetzte Richtung. Im Jahr 2003 gründete das Unternehmen ein Netzwerk von Tochtergesellschaften, die sich ausschließlich mit den „Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Lizenzvergabe“ beschäftigten. Und prompt gingen sie auf einen der primären Marktgrößen los und reichten eine Klage gegen Microsoft wegen Verletzung des Patents 216 ein!

Bevor ich mit der Geschichte weitermache, möchte ich noch ein paar Worte zum Patent selbst verlieren …

Das Patent deckt eine Software-Aktivierungsmethode ab, die verhindert, dass eine Softwarekopie auf einem anderen Gerät verwendet wird. Mit anderen Worten: es soll verhindern, dass eine Lizenz auf unzähligen Computern verwendet wird.

Der Aktivierungsprozess setzt sich auf Endverbraucherseite aus der Erstellung eines individuellen Identifikators, basierend auf Details wie Zeit, Seriennummer der Festplatte, Name und Adresse des Nutzers, Firmenname, Zahlungsinformationen und einer Reihe anderer Elemente zusammen. Ein individueller Identifikator, der denselben Algorithmus verwendet, wird auch auf Serverseite erstellt, der zum Vergleich der Identifikatoren an den Benutzer gesendet wird; wenn beide übereinstimmen, wird die Software aktiviert. Es war ein angeblicher Verstoß gegen diesen „patentierten Prozess“, für den letztlich alle Beteiligten zur Verantwortung gezogen wurden. Denn in Wirklichkeit vergleichen viele Unternehmen die Hashwerte dieser oder jener Daten, um Überprüfungen jeglicher Art durchzuführen.

Aber der Teufel steckte in den Details – Details, die die Beteiligten scheinbar ganze 15 Jahre nicht richtig überprüft hatten. Hätten sie das nämlich getan, hätten sie der Patent-Erpressung bereits vorher ein Ende gesetzt.

Also reichte Uniloc im September 2003 eine Klage gegen Microsoft ein. Das Verfahren lief bereits ganze sechs Jahre, als das Gericht im Jahr 2009 zugunsten von Uniloc entschied und dem Unternehmen einen Schadensersatz in Höhe von 388 Millionen US-Dollar zuerkannte. Nachdem beide Seiten zahlreiche Einsprüche gegen das Urteil eingelegt hatten, kam der Fall vor den Bundesgerichtshof. Nach der offiziellen Anhörung einigten sich Microsoft und Uniloc dann aber außergerichtlich auf eine unbekannte – wenn auch zweifellos hohe – Entschädigungssumme.

Ein Schlüsselmoment in dieser Patent-Oper war die Entscheidung des Gerichts im Jahr 2009. Denn fortan reichte Uniloc zahlreiche Klagen gegen verschiedene IT-Unternehmen ein. Darüber hinaus wurde das Unternehmen durch das Urteil dazu ermutigt, neue Patente aufzukaufen und erhielt so den Namen Patent-Troll-in-Chief. Warum auch langfristig viel Geld in Forschung und Entwicklung investieren, wenn man sich sein Geld auch deutlich einfacher verdienen kann? Also wurden die langjährigen Programmierer des Unternehmens von High-End-Patentanwälten abgelöst, die – der Patent-Troll-Vorlage folgend – Unternehmen der IT-Branche das Geld aus der Tasche zogen: Gelder, die für die Entwicklung nützlicher Produkte und Dienstleistungen hätten ausgegeben werden können.

Dem Patent-Troll in die Hände zu arbeiten, war die Reaktion vieler IT-Unternehmen, auf die es Uniloc abgesehen hatte. Angesichts des überzeugenden Beispiels der kostspieligen Microsoft-Niederlage bevorzugten es viele Beteiligte, den Troll außergerichtlich zu „ernähren“, ganz nach dem Motto: „Wenn Microsoft keine Chance gegen Uniloc hat, wird es bei uns mit Sicherheit nicht anders aussehen“. Aber dann, am 18. Oktober 2013, waren wir an der Reihe, und wurden wegen Patentverletzung von Uniloc angeklagt.

Diejenigen unter euch, die meine Communiqués bezüglich unserer Beziehungen zu Patent-Trollen verfolgen, werden sich wahrscheinlich an unser Motto erinnern: „Wir werden die Trolle bis zur letzten Kugel – ihrer letzten Kugel – bekämpfen.“ In der Tat würden wir Patenttrolle niemals außergerichtlich ernähren: denn das geht absolut gegen unsere Geschäftsphilosophie. So wird jeder Patentklage, die gegen uns eingereicht wird, einfach ruhig entgegengewirkt, bis wir einen Sieg erlangen. (Und in letzter Zeit haben wir herausgefunden, dass es besser ist, einen Gegenangriff zu starten, um die parasitären Tendenzen der Trolle im Keim zu ersticken, bevor sie überhaupt daran denken, uns einen Verletzungsanspruch zukommen zu lassen).

Auch dieser Fall war keine Ausnahme, also haben wir uns an die Arbeit gemacht …

Wir durchforsteten die gesamte Patentdokumentation und – oh Wunder –  fanden signifikante Unterschiede zwischen unserer und der patentierten Technologie. Also bereiteten wir uns geduldig auf alle Phasen des Gerichtsverfahrens vor, indem wir sorgfältig unsere möglichen Schritte planten und unsere Beweisführung entsprechend austüftelten. Parallel dazu wurde ein Gerichtsverfahren zur Außerkraftsetzung des Patents im Patenamt der USA (USPTO) eingeleitet, das durch die Tatsache unterstützt wurde, dass der „Leahy-Smith America Invents Act“ bereits im Jahr 2011 verabschiedet wurde.

Später (im September 2012) wurden unter dem gleichen „America Invents Act“ zwei wichtige neue Verfahren zur Anfechtung der Gültigkeit eines Patents beim Patent Trial and Appeal Board (PTAB) verabschiedet: (i) das „Inter Parties Review“-Verfahren (IPR), nach dem der Patentanmelder (die Partei, die die Gültigkeit eines Patents in Frage stellt) eine „hinreichende Wahrscheinlichkeit“ für die Ungültigkeit des besagten Patents nachweisen kann; und (ii) das Post-Grant-Review-Verfahren (PGR) zur Außerkraftsetzung von kürzlich (innerhalb der letzten neun Monate) erteilten Patenten, sofern der Patentanmelder die Ungültigkeit als „eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich“ nachweisen kann! (Ja, diese semantischen Besonderheiten der US-amerikanischen Gesetzgebung können manchmal sehr verwirrend sein :))

Im Vergleich zu standardmäßigen Patentklageverfahren sind diese neuen Verfahren deutlich schneller (~ ein Jahr statt zweieinhalb Jahre), billiger (rund 250.000 US-Dollar statt 1,5-2 Millionen US-Dollar) und – am wichtigsten – einfacher und professioneller: IPR/PGR-Urteile werden von professionellen Patentexperten und nicht von einer Jury getroffen; darüber hinaus werden die Patent-Formeln sorgfältiger untersucht und die erforderliche Argumentationsebene ist deutlich niedriger („Wahrscheinlichkeit“).

An dieser Stelle könnte man meinen, dass diese neuen Regulierungsmechanismen die Patenttrolle ein für alle Mal aus dem Konzept gebracht haben. Aber nicht so schnell! …

Beide Verfahren erwiesen sich in der Praxis als deutlich komplexer als angenommen; diese Tatsache, gepaart mit ihrer unerprobten Neuheit, machte ihre Anwendung zu Beginn recht langsam, und die Ergebnisse, die sie brachten, waren etwas vage. Dennoch nutzten viele Firmen die Möglichkeit und setzten die Verfahren bei ihren Versuchen, Patente zu entkräften, ein; und das spielte eine positive Rolle: die Tatsache, dass Patent-Trolle von allen Seiten und mit unterschiedlichen Argumenten angegriffen wurden, erhöhte die Erfolgschancen erheblich. Oh, und da wir gerade von Erfolg reden, machen wir einen kurzen Sprung ins Jahr 2016, in dem das legendäre Patent ‚216 endlich als ungültig erklärt wurde.

Die Antragsteller konnten dem PTAB beweisen, dass die Priorität des Patents mit dem Stichtag der US-amerikanischen Patentanmeldung (21. September 1993) bestimmt werden sollte, nicht mit der vage verfassten australischen Patentanmeldung (ja, um ein Patent in den USA zu erhalten, kann die Priorität eines Patents oder einer Anmeldung, die in einem anderen Land eingereicht wurden, verwendet werden). Warum? Weil die australischen und US-amerikanischen Anmeldungen in diesem Fall nicht identisch waren. In der australischen Anmeldung fehlte die Offenlegung der entsprechenden Schlüsselelemente (für deren Verletzung Microsoft allerdings erfolgreich verklagt wurde)! Später wurde dann ein früheres Patent präsentiert, das eine Methode zur Erstellung von individuellen Identifikatoren zum Schutz vor Softwarepiraterie abdeckte, und als letzter Nagel im Sarg der Gültigkeit von Patent ‚216 diente.

Wenn ihr denkt, die Geschichte endet hier, habt ihr falsch gedacht!

Patentanwälte mussten weitere zwei Jahre warten, bis das Urteil nach Einspruch von Uniloc (ja, die Trolle fechteten die Verfassungsmäßigkeit der neuen Außerkraftsetzungsverfahren an) und die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gefällt wurden. Aber wie heißt es so schön: Ende gut, alles gut.

Der Einspruch wurde abgelehnt und der Oberste Gerichtshof bestätigte die Verfassungsmäßigkeit der PTAB-Verfahren. Endlich! Ich glaube, wir bewegen uns nach und nach auf eine neue Ära in der Patentierung zu. Eine Ära, die darauf ausgerichtet ist, das geistige Eigentum von echten Erfindern, Entwicklern und Technologieunternehmen zu schützen, die uns durch ihre Innovationen echte Fortschritte bringen. Eine Ära mit neuen, fairen Regeln zum Schutz von Technologien – ohne abstrakte und offensichtliche Ideen oder Algorithmen. Die Patentierbarkeit von Erfindungen erfordert heute weitaus mehr als nur generische Darstellungen abstrakter Ideen.

Diese neuen Entwicklungen und Praktiken in der Patentindustrie bringen die dringend erforderliche Gewissheit, die bereits seit Langem überfällig war: endlich geht die Travestie der Justiz, die auch als „Patent-Trolling“ bezeichnet wird, zu Ende. Ob wir es allerdings ganz bis zum Ende schaffen? Wir werden sehen!

In der Zwischenzeit möchte ich diesen Beitrag mit einem Zitat von Winston Churchill beenden, das die momentane Situation in der Patentwelt wohl am besten beschreibt: „Dies ist nicht das Ende. Es ist nicht einmal der Anfang vom Ende. Aber es ist, vielleicht, das Ende des Anfangs.“

Niederländische Hackerin, Cyberpolitik und die Anatomie authentischer Fake News

Vor fast 21 Jahren begann meine Mission, die Welt zu einem besseren und vor allem sichereren Ort zu machen. Heute können wir mit Stolz sagen, dass unsere Cybersicherheitslösungen das digitale Leben von über 400 Millionen Verbrauchern und 270.000 Unternehmen auf der ganzen Welt schützen. Wie viele andere Unternehmen, deren Ziel es ist, das Leben ihrer Mitmenschen zu verbessern und angenehmer zu gestalten, wissen auch wir, dass Großunternehmen mit einer bedeutenden Reichweite deutlich anfälliger für Kritiken Außenstehender sind, als vergleichbare Unternehmen mit geringerer Reichweite. In unserem Fall spiegeln sich diese Kritiken in einer falschen Medienberichterstattung wieder. Und in der heutigen Zeit der „Mediendemokratie“ und Fake News wird die Situation zunehmend schlimmer.

Read on: Niederländische Hackerin, Cyberpolitik und die Anatomie authentischer Fake News

Transparenter als die Luft, die Sie atmen

Hallo zusammen!

Ich bin der Meinung, dass man aus einer schlechten Situation immer etwas Gutes machen kann.

Die jüngste Negativkampagne gegen KL in der US-amerikanischen Presse war nicht besonders erfreulich für uns. Wir haben allerdings unser Bestes gegeben auch etwas Gutes aus dieser Situation mitzunehmen: wir konnten einige kuriose Beobachtungen und Schlussfolgerungen machen und haben unseren Unternehmensinitiativen, die sich lange Zeit im Sande verlaufen haben, buchstäblich einen Tritt in den Hintern verpasst. Von einer dieser Initiativen werde ich Ihnen in diesem Beitrag berichten.

Read on: Transparenter als die Luft, die Sie atmen

Wir bieten weiterhin zuverlässigen Schutz – unabhängig von den falschen Anschuldigungen der US-Medien

Hallo zusammen!

Ich zweifle kaum daran, dass Ihnen die fortdauernd schlechten Nachrichten über KL nicht entgangen sind. Den jüngsten Anschuldigungen zufolge haben russische Hacker und unsichtbare Kräfte des Kremls unsere Produkte genutzt, um amerikanische User auszuspionieren und ihre Geheimnisse zu entwenden.

Read on: Wir bieten weiterhin zuverlässigen Schutz – unabhängig von den falschen Anschuldigungen der US-Medien

Damals und heute: 20 Jahre sind vergangen und es ging immer bergauf

20 Jahre im Geschäft — eine ganz schön lange Zeit oder etwa nicht? Oder wie wäre es denn mit den 25 Jahren in denen wir kontinuierlich neue Technologien und Produkte entwickelt haben (wenn man die 5 Jahre vor KL bedenkt).

Um diese Frage ordnungsgemäß beantworten zu können, müssen wir uns zuerst fragen: Wie alt ist die Branche der Cybersicherheit selbst überhaupt? Die allerersten Antivirusprogramme erschienen tatsächlich nur wenige Jahre vor unserem Geburtstag.

Das heißt, dass wir einer der wenigen Entwickler sind, die die Cybersicherheit sozusagen erschaffen haben! Wir sind tatsächlich schon von Anfang an mit dabei (als Signaturscanner auf Abruf noch der letzte Schrei waren) und sind noch immer hier (im neuen Zeitalter von großen Datenbanken und maschinellem Lernen). Das sind mehr als 20 Jahre in der hochmodernen Avantgarde. Oh ja! Und nein: Bescheidenheit ist ausnahmsweise verboten – es ist schließlich unser Geburtstag :).

Und hier folgt noch mehr Unbescheidenheit: Denken Sie nur über all die Gemeinheiten der Cyberwelt nach, die wir in den letzten 20 Jahren zerstört haben!

Natürlich kann man die Geschichte immer auf unterschiedliche Art und Weise deuten und dabei ist Kaspersky Lab’s Geschichte keine Ausnahme.

Auf der einen Seite könnten wir uns alte Bilder aus unserer glücklichen Zeit vor 20 Jahren anschauen, uns an die naiven Fehler und Fehltritte, die wir gemacht haben zurückerinnern und unser ergrauendes Haar und unsere immer tiefer werdenden Falten in unserem Gesicht ansehen und melancholisch werden! Klar, das wäre eine Möglichkeit…

Auf der anderen Seite könnten wir auch einfach lächeln, während wir uns die Fotos von vor 20 Jahren anschauen und zugeben, dass es zwar keine schlechten 2 Jahrzehnte waren, wir uns damals aber erst in der Aufwärmphase befanden. Alles pure Einstellungssache: wollen Sie sich auf die Probleme und Schwierigkeiten oder auf die Erfolge und erreichten Ziele konzentrieren? Ich denke, es ist offensichtlich, für welche Variante wir uns in diesem Fall entscheiden; natürlich für letztere! Warum? Weil wir bei KL das so machen – wir denken immer positiv. In diesem Business gibt es gar keine andere Möglichkeit! Und wir hoffen, dass wir Dich, lieber Leser, dazu inspirieren können dasselbe zu tun.

Während der Vorbereitungen für KL’s Geburtstag haben wir lange darüber nachgedacht wie wir Inspirationen besonders anschaulich hervorrufen aber dabei der historischen Genauigkeit treu bleiben können (und natürlich den guten Sitten :)). Also sind wir zu folgendem Entschluss gekommen: ein kurzer Rückblick der letzten Jahre auf die kuriosesten und amüsantesten Momente des Unternehmens – wie es in den „guten alten Zeiten war“, wie das Ganze jetzt aussieht und wie es in der Zukunft sein wird.

Fangen wir mit unserem Büro an.

Gehen wir zurück zum Anfang – in den frühen 90er Jahren haben wir ganze 6 Mal das Büro gewechselt.

Hier zum Beispiel kann man sehen, wie das Epizentrum der Entwicklung eines der besten Antivirenprogramme der Welt 1994 aussah. Das war unser Büro! Okay, „Me Lab“ wurde zwar erst 3 Jahre später registriert, aber das war unser Büro! Genauer gesagt gehörte es zum KAMI-Unternehmen, das in den 90er Jahren Software- und Hardwarelösungen entwickelte.

Übrigens nahmen wir 1994 zum ersten Mal an den Tests der Universität Hamburg teil – bei denen wir unerwartet (und mit ziemlich viel Abstand zu unseren Konkurrenten) im Bereich der Qualität des Schutzes gewonnen haben. Auf dem oberen Bild hat uns der Sieg trotz der Erschöpfung noch ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

Heute haben wir unser eigenes Büro in unserem eigenen Gewerbepark. Es liegt zwischen Moskaus Stadtzentrum und dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo.

Also ja, sehr nett und mit jeglichem Komfort, den man sich nur vorstellen kann. Was 23 Jahre für einen Unterschied machen! Eins möchte ich aber noch über unser erstes Büro sagen: es war sehr gemütlich. Ein modernes, geräumiges Büro kann niemals mit dieser wohnlichen Atmosphäre mithalten :). Die Kantine war auch ausgezeichnet!

Geschäftsreisen

Es ist kein Zufall, dass wir nur 15 km vom Flughafen Scheremetjewo entfernt sind. Wenn Sie viele Angestellte haben, die täglich auf Geschäftsreise gehen, einen Weltreisenden Vorsitzenden und Geschäftsführer, Mitarbeiter, die täglich aus anderen Ländern einfliegen, geschätzte internationale Kunden, Partner und Regierungsdelegationen, die ständig hin und herreisen, ist es reiner logistischer Menschenverstand, das Hauptquartier nicht allzu weit vom interkontinentalen Großflughafen zu errichten.

Das war allerdings nicht immer so! Früher gab es natürlich deutlich weniger KLers, wenige Geschäftsreisen und deshalb war Flughafennähe auch kein allzu wichtiges Kriterium. Und wo wir gerade schon über Geschäftsreisen reden – über die Jahre haben auch die sich verändert. Heutzutage ist es üblich, dass KLer in Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels untergebracht werden. Und natürlich hat jeder sein eigenes Zimmer. Business Class für die Geschäftsleiter und somit auch Business Lounges an Flughäfen. Damals waren 2-3-Sterne-Hotels üblich. 2-3 Personen auf einem Zimmer und Economy Class für jeden! Nicht, dass uns das damals gestört oder geschweige denn gekümmert hätte. Wen hat es schon interessiert, wenn das Zimmer keinen Balkon hatte?

Heutzutage bestehe ich auf Business Class. Wenn Sie einen so hektischen Geschäftsalltag wie Ich haben, reduziert die Economy Class einzig und allein den Arbeitsrythmus. In der Business Class können Sie sich entsprechend entspannen oder schlafen und sich, wenn Sie am Reiseziel angekommen sind, aufs Wesentliche konzentrieren. Daher vermutlich auch der Name „Business Class“. Bei Hotels bin ich im Gegenteil eher weniger darum besorgt, wie viele Sterne es hat. Haupsächliche Dinge wie Bett, Dusche, Wi-Fi, keine Kakerlaken, keine lauten Zimmernachbarn und die Nähe zum „Einsatzort“ sind mir wichtig. Alles andere ist überflüssig. Vielleicht hat meine Gleichgültigkeit für Komfort dazu beigetragen mich in meiner eigenen Haut wohlzufühlen? ☺

Eine ganz natürliche Weiterentwicklung. Nach Geschäftsreisen

…Messen und dergleichen

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts mussten wir alle mal an einem Messestand stehen – und mit allen meine ich alle: Direktoren und Abteilungsleiter. Ich war selbst des Öfteren ganz vorne mit dabei und erinnere mich mit Nostalgie an diese Tage zurück. Direkter Kontakt mit Usern ist der perfekte Weg, um die Gedanken von der normalen und gewöhnlichen Routine und von Problemen zu lösen. Und natürlich kriegen Sie auch aus erster Hand gesagt, was die Kunden wollen. Alle haben mit angepackt: Wir sind immer einige Tage vor dem Event angereist, um die Stände aufzubauen, die Werbgeschenke, Kataloge, etc. vorzubereiten und das „Material“ für die Pressebüros zu besorgen ;).

Heutzutage sind Messen ideale Unternehmensförderer, die von speziellen Unternehmen bis ins kleinste Detail geplant werden. Die Stände werden meist von KLern des lokalen Büros und von Hosts von Agenturen besetzt, die Besucher an die verschiedenen Abteilungen weiterleiten (Verkaufsmarketing, PR; R&D, Analystenbeziehungen, usw.)

Wenn wir schon von Messen und Tagungen reden, muss ich nebenbei meine Reden erwähnen. Mein erstes Event vor großem Publikum war die Virus-Bulletin-Konferenz 2011, die ein furchterregend multinationales Publikum hatte.

Ich sage „groß“ weil es für mich das erste Mal auf einer Bühne war. Es waren eventuell nur ungefähr 150 Leute dort. Ich kann mich nicht mehr wirklich gut daran zurückerinnern über was genau ich geredet habe – ich war viel zu nervös! Und dann musste ich auch noch auf Englisch reden! Mein Gehirn stand kurz vor einer Überhitzung – das Kühlsystem war unzureichend und das RAM war vollkommen ausgeschöpft. Ich weiß bis heute nicht, wie ich es geschafft habe, aber ich habe es geschafft! Später haben mir Teilnehmer gesagt, dass ihnen mein Vortrag sogar richtig gut gefallen hat! Puuh! Zum Glück! Mehr Details zu der Virus-Bulletin-Konferenz 2011 – hier.

Damals hasste ich es zu fliegen. Nicht so wie B.A. Baracus oder seinesgleichen, aber, ich hasste es! Total eingeengt zu sein, den Piloten nicht persönlich zu kennen und nicht zu wissen in welchen Konditionen sich das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt befand. Aber nach ungefähr 2 Jahren verschwand meine Flugangst wie von selbst. Super! Wie würde ich auch sonst die Tage meistern, an denen ich in möglichst kurzer Zeit 4 Kontinente anfliegen muss! Dank der modern Zivilluftfahrt gar kein Problem! Ach, und meine Nervosität vor Publikum zu sprechen ist auch wie von selbst verschwunden. Seit der letzten zehn Jahre fühle ich mich vor größeren Menschenmengen wie dieser sogar richtig wohl:

Party

Wer hart arbeitet, darf auch feiern! Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
2016:

1998:

Ich könnte tagelang voller Nostalgie über die letzen 20+ Jahre reden.

Ich könnte von der Entwicklung unserer Partnerkonferenzen erzählen, über die der Produktboxen oder unseres Unternehmensprofils (Verkäufe, Kundenanzahl, Mitarbeiter, regionale Büros und Partner, Technologien, Produkte und Services…) – all das hat sich rasant und über unsere Vorstellungskraft hinaus weiterentwickelt.

Alles hat sich verändert? Nicht alles! Eine Sache hat sich auf jeden Fall nicht verändert…

Wir arbeiten noch immer hart. Wir haben es immer getan, tun es immer noch und werden es auch weiterhin tun. Trotz Müdigkeit oder Schwierigkeiten und zu jeder Tages- oder Nachtzeit. Wir lieben Herausforderungen! Je komplexer desto besser.

Patent-Trolle? Wir werden gegen sie ankämpfen bis ihnen keine Munition mehr übrig bleibt! Denkt daran: Ihr gebt einem Troll ein Mal Frühstück und er kommt auch zum Mittag- und Abendessen zurück – und das täglich!

Ein Monopolist gegen unabhängige Anbieter? Wir sitzen nicht einfach da und nehmen solche Ungerechtigkeiten hin – wir versuchen sie direkt zu stoppen.

Geopolitik und staatlich beeinflusster Druck weil wir zu gut sind? Wir machen trotzdem mit dem weiter, was wir bis jetzt getan haben: wir schützen vor Cyberbedrohungen, egal woher sie stammen oder wie „gut“ ihre Hintergedanken sind. Genau das haben wir vor 20 Jahren bei globalen Malware-Ausbrüchen getan und wir machen es auch noch heute, indem wir Computer und Geräte von Heimusern, korporative Netzwerke und kritische Infrastrukturen schützen.

Leidenschaft, die sich in eine humanitäre Mission verwandelt, der Fokus auf praktische Ergebnisse und immer unser Bestes geben. Für mich das Erfolgsrezept von KL! Denken Sie groß, tun Sie etwas, dass der Welt weiterhilft, arbeiten Sie hart und selbstlos, und natürlich: genießen Sie es. Wenn Sie so weitermachen, ist alles andere (wie die Dinge, die wir oben erwähnt haben) nur ein zusätzlicher Bonus. Darauf stoßen wir an!

Und ja, das sollte ein Trinkspruch sein ☺.

Ich bin dann mal weg. Ich werde auf einer Geburtstagsparty erwartet…

Happy Birthday, Kaspersky – Wir werden 20!

Vroumm!

Was war das?

Das, liebe Jungs und Mädels, war die Geschichte der Cybersicherheit, die im Nu an uns vorbeigezogen ist!

Vor 28 Jahren, irgendwann im Herbst 1989, wurde mein Olivetti M24 von einem Virus befallen. Dieses verhängnisvolle Ereignis veränderte nicht nur mein Leben, sondern auch das Leben vieler anderer. Wenn dieser Virus nur gewusst hätte, mit wem er sich da angelegt hat und wie viele schädliche Nachfahren in den nächsten Jahrzehnten von mir und später auch von Klers vernichtet werden würden! Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Virus in Null-Komma-Nichts umgedreht und das Weite gesucht hätte!

Vor 26 Jahren, im Sommer 1991, brachte eine kleine Gruppe gleichgesinnter Computerfreaksliebhaber den Urgroßvater eines der heutigen Top Antivirus-Programme weltweit auf den Markt.

Vor genau 20 Jahren, am 26 Juni 1997, wurde „Me Lab“ gegründet.

Trotzdem ist es heute ziemlich ruhig im Büro. Keine Party, kein Champagner, rein gar nichts. Und das an unserem 20sten Geburtstag? Keine Sorge – dazu kommen wir noch. Wir werden feiern, in unseren gewöhnlich verrückten Klamotten, nur einfach ein bisschen später. Heute läuft alles wie gewohnt. Trotzdem, wenn ihr heute Abend – JETZT! ein Gläschen auf unser Wohl heben und ein paar nette Worte äußern wollt, dann tut das bitte. Ihr werdet mit guten Vibes und positivem Karma belohnt, ganz sicher!

Wow – wir haben gerade Glückwünsche von Scuderia bekommen. Grazie mille! (Die Fotos kamen mit der Anmerkung „Kimi lacht“ an.) Das tun wir auch :).

Das Icing auf dem Geburtstagkuchen:

Und jetzt zurück zu den Getränken :)…

 

Sieben Bücher für ein hochwirksames Lesevergnügen

Ich werde oft gefragt, welches Buch ich empfehlen würde, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Studenten, Neulinge, Manger, Geschäftsinhaber – jeder möchte eine Bücherliste! Aber das ist okay, ich habe ein paar Antworten darauf. Jedoch glaube ich nicht, dass jemand durch Lesen eines bestimmten Buches zu einem Geschäftsmann werden kann, ganz egal wie empfehlenswert diese Bücher auch sind. Dennoch gibt es viele Bücher, die keinem schaden; aber über acht von ihnen werde ich in diesem Post sprechen…

Ich unterteile Business-Bücher in zwei Hauptkategorien.

Die erste erklärt Lesern, was für ein erfolgreiches Geschäft getan werden muss; die zweite – wie man es nicht macht. Die Grenze ist oft nicht eindeutig, aber mit Büchern aus beiden Gruppen können Leser vermeiden, bei der Wiedererfindung des Rades wieder und wieder Zeit zu verlieren.

Eigentlich gibt es eine dritte Bücherkategorie – von legendären Geschäftsführern oder Regierungschefs, die dem Leser sagen, wie die Dinge angepackt werden müssen. Solche Bücher sind normalerweise recht allgemein, da sie viele unterschiedliche Geschäftsprobleme abdecken müssen, während sie auch die unbegrenzten Möglichkeiten aufzählen – wenn auch wage. Sie beinhalten keine konkreten umsetzbaren Pläne, aber es lohnt sich dennoch, sie zu lesen, um einen allumfassenden Einblick zu erhalten.

Viele der Bücher meiner Liste wurden vor einer Weile geschrieben – einige sogar im letzten Jahrtausend – also werden ganz neue Industrien und Technologien der 2000er erst gar nicht erwähnt. Nichtdestotrotz sind die Bücher noch immer relevant; ihre Hauptgedanken können noch immer einfach auf die moderne digitale Realität angewandt werden. Wir leben in einer Ära der neuen Technologien, aber die Natur des Menschen ist noch immer dieselbe, und sie neigen dazu noch immer die gleichen Fehler zu begehen. Nicht alle: Andere machen alles richtig und ihre Unternehmen sind sehr erfolgreich und anerkannt. Das wünsche ich allen.

Nun gut – los geht´s. Viel Spaß beim Lesen – von diesem Post und natürlich den Büchern, um die es hier geht!…

 

Jim Collins. Good to Great: Why Some Companies Make the Leap…And Others Don’t

Details

Read on: Sieben Bücher für ein hochwirksames Lesevergnügen

Die erste „Cybersicherheitsweltmeisterschaft“

Ich habe eine echte Schwäche für disrupives Denken. Ich mag es auch, Leute zu überraschen erstaunen. Und ich erstaune sie gerne, richtig und angemessen. Ich mag es, wenn den Leuten die Kinnlade herunterfällt; wenn niemand daran glaubt, dann mag man es, und letztendlich liebt man es.

Okay, bis hierhin ist alles ein wenig abstrakt. Lassen Sie mich konkreter werden…

Unsere letzte Überraschung ist ein… Game zur Desktopsimulation für Cybersicherheit! Davon haben Sie niemals gehört? Das können Sie auch nicht – denn es gab es zuvor auch nicht!

cydmfeaxuaa3voi

Es nennt sich KIPS – was für Kaspersky Interactive Protection Simulation steht. Es ist ein Geschäftsteamworkcybersicherheitsstrategiesimulationsspiel, das ungefähr zwei Stunden dauert und die Initiative und analytischen Fähigkeiten und das Verständnis von Cybersicherheitsmaßnahmen verbessern soll. Ich muss sagen, dass ich nicht erwartete, dass KL in den Gaming-Markt einsteigen würde – niemals; aber warum nicht, wenn es eine Message hat? Und wir wurden in kurzer Zeit vom grünen (d. h. unerfahrenen) Gaming-Startup zum grünen (d. h. KL-Firmengrün) vollwertigen Gaming-Anbieter.

Und diesen Donnerstag – 1. Dezember – findet die erste KIPS-Weltmeisterschaft statt!

Read on: Die erste „Cybersicherheitsweltmeisterschaft“