Sieben Bücher für ein hochwirksames Lesevergnügen

Ich werde oft gefragt, welches Buch ich empfehlen würde, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Studenten, Neulinge, Manger, Geschäftsinhaber – jeder möchte eine Bücherliste! Aber das ist okay, ich habe ein paar Antworten darauf. Jedoch glaube ich nicht, dass jemand durch Lesen eines bestimmten Buches zu einem Geschäftsmann werden kann, ganz egal wie empfehlenswert diese Bücher auch sind. Dennoch gibt es viele Bücher, die keinem schaden; aber über acht von ihnen werde ich in diesem Post sprechen…

Ich unterteile Business-Bücher in zwei Hauptkategorien.

Die erste erklärt Lesern, was für ein erfolgreiches Geschäft getan werden muss; die zweite – wie man es nicht macht. Die Grenze ist oft nicht eindeutig, aber mit Büchern aus beiden Gruppen können Leser vermeiden, bei der Wiedererfindung des Rades wieder und wieder Zeit zu verlieren.

Eigentlich gibt es eine dritte Bücherkategorie – von legendären Geschäftsführern oder Regierungschefs, die dem Leser sagen, wie die Dinge angepackt werden müssen. Solche Bücher sind normalerweise recht allgemein, da sie viele unterschiedliche Geschäftsprobleme abdecken müssen, während sie auch die unbegrenzten Möglichkeiten aufzählen – wenn auch wage. Sie beinhalten keine konkreten umsetzbaren Pläne, aber es lohnt sich dennoch, sie zu lesen, um einen allumfassenden Einblick zu erhalten.

Viele der Bücher meiner Liste wurden vor einer Weile geschrieben – einige sogar im letzten Jahrtausend – also werden ganz neue Industrien und Technologien der 2000er erst gar nicht erwähnt. Nichtdestotrotz sind die Bücher noch immer relevant; ihre Hauptgedanken können noch immer einfach auf die moderne digitale Realität angewandt werden. Wir leben in einer Ära der neuen Technologien, aber die Natur des Menschen ist noch immer dieselbe, und sie neigen dazu noch immer die gleichen Fehler zu begehen. Nicht alle: Andere machen alles richtig und ihre Unternehmen sind sehr erfolgreich und anerkannt. Das wünsche ich allen.

Nun gut – los geht´s. Viel Spaß beim Lesen – von diesem Post und natürlich den Büchern, um die es hier geht!…

 

Jim Collins. Good to Great: Why Some Companies Make the Leap…And Others Don’t

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Die erste „Cybersicherheitsweltmeisterschaft“

Ich habe eine echte Schwäche für disrupives Denken. Ich mag es auch, Leute zu überraschen erstaunen. Und ich erstaune sie gerne, richtig und angemessen. Ich mag es, wenn den Leuten die Kinnlade herunterfällt; wenn niemand daran glaubt, dann mag man es, und letztendlich liebt man es.

Okay, bis hierhin ist alles ein wenig abstrakt. Lassen Sie mich konkreter werden…

Unsere letzte Überraschung ist ein… Game zur Desktopsimulation für Cybersicherheit! Davon haben Sie niemals gehört? Das können Sie auch nicht – denn es gab es zuvor auch nicht!

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Es nennt sich KIPS – was für Kaspersky Interactive Protection Simulation steht. Es ist ein Geschäftsteamworkcybersicherheitsstrategiesimulationsspiel, das ungefähr zwei Stunden dauert und die Initiative und analytischen Fähigkeiten und das Verständnis von Cybersicherheitsmaßnahmen verbessern soll. Ich muss sagen, dass ich nicht erwartete, dass KL in den Gaming-Markt einsteigen würde – niemals; aber warum nicht, wenn es eine Message hat? Und wir wurden in kurzer Zeit vom grünen (d. h. unerfahrenen) Gaming-Startup zum grünen (d. h. KL-Firmengrün) vollwertigen Gaming-Anbieter.

Und diesen Donnerstag – 1. Dezember – findet die erste KIPS-Weltmeisterschaft statt!

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Darwins Patentpanoptikum. – Teil 2

Die „Patentlandschaft“ in verschiedenen Ländern kann sich extrem unterscheiden und jede Erfindung aus einem Land hat einen spezifischen „Nachgeschmack“.

US-Patente zeichnen sich für gewöhnlich dadurch aus, dass sie sehr praktisch sind, manchmal mit einer sehr funktionellen Neigung und mit einem pedantischen Blick aufs Detail. All das können Sie natürlich in meiner überragendsten subjektiven Top-5- [fügen Sie hier ein, was Sie am passendsten finden] Patente aller Zeiten :).

Russische Erfinder charakterisiert ihre Ambition – manchmal sogar mit einer „kosmischen“ Sehnsucht, die Welt, die Planeten und das Universum zu ändern – aber auch „kosmisch“, da ihre Erfindungen irrsinnig irrsinnig und nicht von dieser Welt sein können. Müssen Sie noch überzeugt werden? Ok, ich überzeuge Sie – mit einer anderen Top-5 – diesmal mit russischen Patenten…

Und los geht’s…

Die überragendsten subjektiven Top-5- [fügen Sie hier ein, was Sie am passendsten finden] russischer Patente aller Zeiten!

Nr. 5: Ach du heiliger Mose!

Russische Patentanmeldung Nr. 2013144180: „Eine Methode, um das Überleben des Homo Sapiens zu sichern und den Genpool der lebenden Organismen auf der Erde im Fall einer weltweiten Überschwemmung, globalen Vergletscherung oder anderen unerwarteten Naturkatastrophen zu erhalten“. Ach du lieber Genpool!

Denken Sie, dass der Titel zu lang ist? Dann hören Sie sich das mal an: die Zusammenfassung auf der ersten Seite besteht aus nur einem Satz – aus 1182 Wörtern! Ich habe wirklich Mitleid mit russischen Patentanwälten, die herausfinden müssen, was zum *)&%^(+#!@! der Autor meint. Ich meine, dass man in der Mitte schon vergessen hat, worum es im ersten Teil ging, also stoppt man da und liest es nochmal von vorne – und nochmal – und macht sich am Rand Notizen, um den Faden nicht zu verlieren. Ich habe es fünfmal gelesen und kann nun stolz versuchen, die Essenz der Erfindung in vier Worten zusammenzufassen: eine Matroschka-ähnliche… Arche :).

Das Gerät ist mit Mikroorganismen, Samen, Tieren, drei Homo Sapiens und anderen „genetischen Ressourcen“ vollgestopft und ist auf der Spitze des weltweit höchsten Bergs installiert; und somit in Sicherheit.

Aber was ist, wenn es der Welt wirklich an den Kragen geht und auch die Berge überflutet werden? Nun, dann wird ein Gummiboot über Bord geworfen, damit es auf dem Wasser treibt, bis der Wasserspiegel beträchtlich gesunken ist. Es sieht so aus, als hätten sie an alles gedacht.

PS. Zitat: „und nach einer Stabilisierung der Lebensbedingungen auf der Erdoberfläche würden die Gruppenmitglieder den Berg hinuntersteigen und eine neue Ära des Lebens auf der Erde würde beginnen“.

PPS. Rospatent machte keine Fisimatenten und lehnte das Patent ab: sie bemerkten die fehlende Seriosität und lehnten es aufgrund mangelndem Erfindungswert ab. Ich war recht überrascht, dass ein Stand der Technik, der zur Bibel zurückreicht, nicht als Grund angegeben wurde :D.

Nr. 4: Sie müssen mit dem Rauchen aufhören, und nicht nur von Tabak.

„Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollten, aber irgendwas hat Sie immer davon abgehalten… nun, jetzt stellt sich Ihnen nichts mehr in den Weg!“ Kurz gesagt: das ist Patent RU2231371.

Ich bin mir nicht sicher und auch kein anderer auf der Welt – einschließlich der Autoren! – warum zum Henker es dabei geht, also zitiere ich einfach den Text, damit Sie selbst sehen können, worum es hier geht!

„Das Fläschchen einer Kalziumchloridlösung wird nach dem Rauchen der letzten Zigarette in einen Behälter mit einer Wasserlösung mit Tabakrauch gegeben, am Ende des fünften oder sechsten Tags des Nichtrauchens führt der Arzt eine abschließende Hetero-Auto-Trainingssitzung durch, in der der Patient statt des „Lebenswassers“ einen dritten Behälter mit dem Namen „Welt“ verwendet, der ein 10 ml-Fläschchen einer 1 % Dioxydinlösung enthält. Die Formel der Autosuggestion wird durch die Formel eines Gelübde geändert: ‚Ich habe mit dem Rauchen aufgehört‘. Nach der Endsitzung trägt der Patient ein Ritual der Selbstcodierung heraus, für das eine 50 ml Wasserlösung aus Tabakrauch und Kaliumchlorid verwendet wird, in das das Fläschchen der Dioxydinlösung gegeben wird…‘

Ernsthaft?

Ich meine, was habt ihr geraucht? Wo wurde das geschrieben? In einem Coffee-Shop in Amsterdam? Colorado? Oder vielleicht ist die völlige Zusammenhangslosigkeit eine Nebeneffekt davon, mit dieser Methode das Rauchen aufzuhören? Nun, es ist ganz egal: das Patent lief ab, da die staatliche Gebühr nicht gezahlt wurde („Alter, hast du die Gebühr gezahlt?“ „Gebühr? Was für eine Gebühr, Mann? Hau mir ab mit Gebühren, ich rauch mir lieber gebührend noch einen.“)

Nr. 3: Maschinenfeuer der anderen Art!

Was kann man alles nicht in einem Panzer tun? Eigentlich recht viel; es ist einfacher, zu fragen, was man in einem Panzer tun kann und der Rest ergibt sich.

Wie, na, z. B., wenn man mal… Sie wissen schon – kurz abtreten muss? Ich meine, man muss wirklich und man kann einfach nicht warten? Nun, man kann den Panzer nicht einfach mal ein paar Minuten allein lassen, nicht wahr?…

… Da kommt Patent RU2399858 ins Spiel, mit dem man „Abfälle vitaler Funktionen der Panzercrew durch eine Artillerieinstallation entfernen kann“! Und hier ist die Hauptsache: ohne Druckabfall im Tank!

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Darwins Patentpanoptikum

Regelmäßige Leser werden bemerkt haben, dass ich schon länger nicht mehr über Patent-Trolle gewettert habe. Was? Alles ruhig an der Troll-Front? Haben sie aufgehört, Trolle zu sein und machen stattdessen etwas Nützliches und Ehrenwertes? Sie erraten es: Nein. Leider Gottes können jeden Tag Geschichten zu ihren unverfrorenen und unverschämten Tricks in den Nachrichten gefunden werden, wenn man an der richtigen Stelle nachschaut. Es herrscht normaler Betrieb für die Trolle; sie machen nur keine Schlagzeilen.

Manchmal kommen die Nachrichten auch direkt zu Ihnen – oder zumindest zu uns: erst kürzlich erhielten wir eine Klage von WETRO LAN wegen eines angeblichen Verstoßes eines Patents zur Filtrierung von Datenpaketen oder, um genauer zu sein, einer Firewall. WAS?

Also, was sie sagen wollen, ist, dass man ein weitbekanntes, universell angewandtes Gerät patentieren kann, em, das vor mehr als einem Jahrzehnt erfunden wurde? Nur für den Fall, dass Sie es verpasst haben: die Technologie gab es schon Jahre, BEVOR dieses Patent erschien! Und nun verlangen sie eine Gebühr wegen Verwendung ihrer patentierten Technologie! Moment mal… WAS?!

Ja, genau das machen sie: seit 2015 haben sie Klagen gegen mehr als 60 Unternehmen eingereicht, von denen viele Firewalls entwickelt haben, lange bevor das Patent existierte. Aber die Industrie erträgt die Klagen mit Fassung; das Patent erhielt sogar den Namen Dummes Patent des Monats.

Genauso absurd ist es, dass sie uns verklagen. Wir sind ganz und gar keine „einfache Wahl“ für einen Angriff, da wir uns immer behaupten können und niemals Patent-Trollen klein beigeben. Und wir schließen auch niemals einen außergerichtlichen Vergleich – da es nichts zu regeln gibt, da wir nichts getan haben. Das Einzige, das wir machen, ist gelegentlich zurückzuschießen. Nun, warum nicht? Ihre Patente werden eher früher als später als ungültig erklärt – also schmieden wir jetzt, solange das Eisen noch heiß ist es noch Eisen gibt. Und ganz egal was passiert, wir werden weiterkämpfen – bis zur letzten Kugel – ihrer letzten Kugel.

Aber dieses ganze Gerede vom Kämpfen – ganz egal, wie nötig es ist – trübt dennoch ein wenig sehr die Laune. Um also den Tag zu versüßen und positiv und optimistisch zu bleiben, entschloss ich mich dazu, den Staub von den Archiven zu pusten, um eine Sammlung der merkwürdigsten, verrücktesten, irrwitzigsten und paradoxesten Patente hervorzukramen. Nur für den Fall, dass Sie jemand in Zukunft wegen „grober Verletzung von Patentrechten“ drankriegen möchte :).

Ok, dann lassen Sie uns mal loslegen…

Die überragendsten subjektiven Top-5- [fügen Sie hier ein, was Sie am passendsten finden] Patente aller Zeiten

Nr. 5: Die Guillotine – das beste Mittel gegen Kopfschmerzen.

Warmes, sonniges Sommerwetter hat auch seine Nachteile. Natürlich sollte es im Sommer ausschließlich um Strand, Piña Coladas und Badesachen gehen, aber dafür muss man in guter Form sein. Aber wie kann man nach einem Herbst, Winter und Frühling, in dem man hochkalorisches Essen in sich hineinstopft, in Form sein? Das geht einfach nicht! Nun, es geht schon – mit einer angemessenen Diät und Sport – aber wie unoriginell, volkstümlich und altmodisch ist das? Es braucht eine High-Tech-Lösung; letztendlich steht das 21. Jahrhundert vor der Tür. Daher…

Leute, lassen Sie mich vorstellen: das US-Patent 4344424 – die „Anti-Ess-Gesichtsmaske“. Speisen wie Hannibal Lecter!

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Die unberechenbare Geschichte der mechanischen Rechenmaschinen

Nach meinem jüngsten Treffen mit dem Papst kam mir die Existenz von solchen vergessenen Geräten, wie dem Arithmometer in den Kopf. Meine Generation könnte das Gerät noch kennen, jedoch ist für jüngere Generationen die „Vorrichtung“ antik – ein Relikt aus vergangenen Zeiten – als es kein Facebook (können Sie sich das vorstellen?) und selbst kein Internet gab (WAS?!).

Aber von diesem vordigitalen, analogen Gerät hing einst die ganze Welt ab, und noch viel mehr. Daher geht es in diesem Post über Arithmometer, da es sich lohnt, darüber Bescheid zu wissen – besonders, wenn es sich um etwas so verblüffend Wunderliches handelt :).

Was für eine Erfindung! Natürlich könnten Sie alles in Wikipedia nachlesen, aber hier finden Sie eine Zusammenfassung, von dem, was meiner Meinung nach die Highlights sind.

Mechanische Rechenmaschinen erschienen…vor mehr als 2.000 Jahren! Die alten Griechen verwendeten sie! Was? Wussten Sie das nicht? Ich wusste es irgendwie, aber – nochmal (uaa!) – mein Gedächtnis versagte. Also schaute ich die Details nach, um meine Synapsen aufzufrischen.

Aha – hier haben wir den Nerd! Der Mechanismus von Antikythera – der aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert vor Christus stammt; das war vor 2100+ Jahren!

Der Mechanismus von Antikythera ist ein antiker Analogrechner, und Orrery berechnete mit ihm astronomische Positionen und Sonnenfinsternisse für kalendarische und astrologische Zwecke, sowie die Olympiade, die Kreise der Olympischen Spiele der Antike.

In einem 340 Millimeter × 180 Millimeter × 90 Millimeter großen Holzkasten ist das Gerät ein komplexes Federwerk, das aus 30 ineinandergreifenden Bronzezahnräder besteht. Seine Überreste wurden als ein Stück gefunden, wurden später in drei Teile geteilt, die jetzt, nach Konservierungsarbeiten, 82 getrennte Fragmente sind. Vier dieser Fragmente enthalten Zahnräder. Das größte Zahnrad hat einen Durchmesser von ungefähr 140 Millimetern und hatte ursprünglich 223 Zähne. (Wikipedia)

Oh, diese Griechen!

Nach ungefähr 1.600 Jahren wurde das nächste Beispiel für eine mechanische Rechenmaschine von Leonardo da Vinci erstellt. Dieses Gerät war eine 16-Bit-Rechenmaschine mit zehnzähnigen Zahnrädern.

Eine andere lange Pause – von 120 Jahren…

Verbliebene Notizen von Wilhelm Schickard aus dem Jahr 1623 berichten, dass er den frühsten der modernen Versuche von mechanisierten Berechnung entwarf und erstellte. Seine Maschine bestand aus zwei Arten von Technologien: zuerst ein Abakus aus Napierschen Rechenstäben, um Multiplikationen und Divisionen zu vereinfachen, die erstmals im Jahr 1617 beschrieben wurden, und für den mechanischen Teil besaß sie einen Wählscheiben-Pedometer, um Additionen und Substruktionen durchzuführen.

Zwei Jahrzehnte später…

Blaise Pascal entwarf [einen] Rechner, um bei den vielen benötigten, langwierigen Arithmetikoperationen zu helfen; er wurde Pascaline genannt. 

30 Jahre später – der „abgestufte Rechner“… 

– Eine digitale Rechenmaschine [wurde] vom deutschen Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz erfunden. Es war der erste Rechner, der alle vier arithmetischen Operationen durchführen konnte. Sein komplexes Präzisionszahnwerk … war der Fertigungstechnologie dieser Zeit voraus.

Und danach brach ein wahrhaftes Wett- Rechnerrüsten aus…

[Im Jahr 1674 kam] die arithmetische Maschine von Samual Morland raus, durch die die vier Grundregeln der Arithmetik bereits „ohne das Gedächtnis aufzufrischen, sich den Kopf zu zerbrechen oder die Operation anderen Unsicherheiten auszusetzen“ funktionierten (von einigen als die weltweit erste Multiplikationsmaschine betrachtet).

Im Jahr 1709…

[Giovanni] Poleni war der erste, der ein Zahnrad mit verstellbarer Zähnenanzahl benutzte.

Und hier kommen die wahren Arithmometer, nicht ihre Vorläufer…

Thomas de Colmars [Arithmometer] wurde die erste mechanische Rechenmaschine mit kommerziellem Erfolg. Sein robustes Design verlieh ihm einen guten Ruf bezüglich seiner Zuverlässigkeit und Genauigkeit und machte aus ihm eine Schlüsselfigur im Schritt von menschlichen Computern zu Rechenmaschinen, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufkamen.

Sein Produktionsdebut von 1851 führte die Industrie für mechanische Rechenmaschine ein, die letztendlich Millionen von Maschinen in den 1970ern [!!!!] erstellte. Für vierzig Jahre, von 1851 bis 1890, war der Arithmometer die einzige mechanische Rechenmaschine in kommerzieller Produktion und wurde auf der ganzen Welt verkauft. In der zweiten Hälfte dieses Zeitraums begannen zwei Unternehmen mit Klonen des Arithmometers: Burkhardt, aus Deutschland, der 1878 startete, und Layton aus Großbritannien, aus dem Jahr 1883. Ungefähr zwanzig europäische Unternehmen erstellten bis Anfang des Zweiten Weltkriegs Kopien des Arithmometers.

Inzwischen entwarf in Russland, im gleichen Jahrzehnt (1850-1860), Pafnuty Chebyshev den ersten russischen Arithmometer.

Weniger als eine Generation später begann ein anderer russischer Einwohner Russlands (ein schwedischer Immigrant und Ingenieur) die Linienanfertigung des Odhner Arithmometers

Von 1892 bis Mitte des 20. Jahrhunderts stellten unabhängige Unternehmen weltweit Klone von Odhner her und bis 1960 wurde es mit einem Millionenverkauf zum erfolgreichsten Typ von mechanischen Rechenmaschinen, der jemals entworfen wurde.

Am 28. September 2016 überreicht ein gewisser Eugene Kaspersky dem Papst Franziskus einen solchen Odhner Arithmometer:

 

Seine Industrieproduktion begann offiziell im Jahr 1890 in Odhners Workshop in Saint Petersburg.

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Inter-NJET!

Bereit? Das Gemecker geht los, und zwar – JETZT!…

Nach Chinesische Gleise – Beste Fahrweise am Tag zuvor, konnte ich nicht mal im Ansatz glauben, wie ein chinesischer Flughafen am nächsten Tag versagen würde. Und nicht irgendein alter chinesischer Flughafen, sondern der internationale Hauptflughafen von Chinas Hauptstadt, und kein geringerer! Das Versagen betraf das Internet, Leute. Und das Versagen war katastrophal, kategorisch und total.

Nun, der Flughafen ist riesig, wunderschön und hat einfach alles (abgesehen von den chinesischen kleinlichen Torturen/Durcheinander), mit all seinen Geschäften, Brunnen, Skulpturen… alles ist zeitgemäß, geschmackvoll und kostspielig. Alles toll, bis auf eine Sache: kein eigenes Internet! Selbst mobiles Internet gibt es nicht, selbst mit einer ausländischen SIM, d. h. mit einer ausländischen (nicht chinesischen) Nummer, die nicht an der Chinesischen Mauer abprallt. Ich meine, man bekommt ein Signal, aber es ist so schwach, dass man es auch getrost ignorieren kann.

Und ich wollte mich mit meinem Blog verbinden, um ein paar „Unterwegs-“ Zeilen zu schreiben, wie ich es gerne mache, oder ein paar Überlegungen zu wichtigen Themen, plus ein paar Fotos, so wie ich gerne mache, aber nein – es hat nicht sollen sein. Wie sagt man auf Chinesisch „Wo zum Henker ist das Internet?!“ Lassen Sie mich es bitte wissen. Ich werde es mir auf ein T-Shirt drucken und es das nächste Mal tragen.

Und meine Überlegungen zu den wichtigsten Themen waren die Folgenden:

Lassen Sie uns über etwas sprechen, dass so grundlegend ist, dass ohne es nichts – oder die meisten Dinge nicht – existieren könnte oder unmöglich wäre. Etwas so wichtiges, dass ohne es das Leben viel von seiner Bedeutung verlieren würde und unglaublich glanzlos und traurig wäre. Etwas, das die Grundlage von fast allem unserer modernen Aktivitäten ist, ohne das alle guten Absichten, das Erreichen von erstrebenswerten Zielen und die Sicherung einer bestimmten Menge an Freude verschiedener Stufen – alles! – nicht möglich wäre.

Haben Sie es schon?

Genau: Strom! Was haben Sie gedacht, wovon ich spreche? (Antworten > in den Kommentaren; und nicht schmutzig werden!)

Stellen Sie sich einfach mal eine Minute lang vor, was passieren würde, wenn aus der Steckdose kein Strom mehr käme – für immer! Ich meine, wirklich: nie wieder, finito, kaputt, für immer!

Das wäre natürlich schlecht. Echt schlecht. Aber es wäre nicht der Weltuntergang. Das Leben würde weitergehen; nur – bei Kerzenlicht und auf Pferden und mit Segeln!

ACHTUNG – QUIZFRAGE! PREISE SIND FÜR DIE ERSTEN DREI RICHTIGEN ANTWORTEN GARANTIERT! 

Wie heißt der Science-Fiction-Streifen, in dem unfreundliche, unsichtbare Aliens, die von Elektrizität leben, auf der Erde landen? Wer konsumiert dann alle Elektronen in den Leistungen und selbst in Nuturphänomenen, wie einem Gewitter? Wo beklagt am Ende der Protagonist im Kerzenlicht, dass Donner zu hören ist und es regnet, aber keine Blitze zu sehen sind, und vielleicht niemals sein werden?

Update/PS: Zu meinem emotionalen Gemecker bezüglich des Hauptflughafens von Beijing, gibt es hier ein paar Fotos, die Ihre Augen genießen können (ich bin endlich in einem Land, in dem es ordentliches Internet gibt; können Sie sich das vorstellen?! So radikal technologisch fortgeschritten!!).

Und hier ist ein Foto, das ich aus dem Flugzeug machte: morgendliche Stille und eine Rauchsäule (oder Dampf), der aus der Mitte einer Wolke aufsteigt.

Das ist alles für heute, Leute; morgen gibt’s mehr…

Die Motorradtypen aus Brasilien durchqueren Sibirien

Ende Juli war ich geistig bereits im Urlaub in Altai. Es war warm, es gab die übliche Saison-Windstille im Geschäft und die allgemeine Gemächlichkeit und Summerferienstimmung. Jedoch fand ich eines Morgens eine Nachricht von unseren brasilianischen Partnern in meiner Mailbox, und sie war überhaupt nicht mit dem entspannten Rhythmus synchron. Zunächst dachte ich, dass etwas nicht in Ordnung wäre: vielleicht hatten unsere brasilianischen Partner zu viel Sonne gehabt – genau am Abend der Olympischen Spiele? 😀 Dann las ich Ihre Mail ein zweites Mal, googlete ein bisschen und…war hin und weg.

Die nackten Tatsachen. Zwei Brasilianer, die kein einziges Wort Russisch können, entschieden sich dazu, Russland zum ersten Mal in ihrem Leben zu besuchen. Über 21 Tage reisten sie 10.000 Kilometer auf ihren Motorrädern von St. Petersburg nach Wladiwostok.

In der Nachricht erklärten sie, dass die mutigen Biker gerade von Vladivostok nach Moskau zurückgekommen waren und, dass sie noch ein paar Tage in Moskau verbringen würden, bevor sie nach Hause fliegen. Die Nachricht war klar und ich konnte mir die Chance nicht entgehen lassen, die zwei Helden persönlich zu treffen und ihnen die Hand zu schütteln und sie über ihre Reise zu fragen.

Hier haben wir Rodrigo Dessaune, einen IT-Geschäftsmann und hoffnungslosen Romantiker, sowie extremen Langstreckenbiker.

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Es war eigentlich mehr als ein Meeting und wurde zu einem ausgedehnten „Interview“, in dem ich viele Fragen zum Abenteuer der Brasilianer in Sibirien stellte. Sie können alles unten nachlesen – es ist eine wirklich faszinierende Story!

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Wir rocken die KasBar

Hallo zusammen!

Ahhh – Juli: es gibt im KL-Camp immer tonnenweise zu tun, vor der Windstille im August, wenn viele von uns im Urlaub sind – auch ich! Wir hatten schon unsere Geburtstagsfeier; es ist viel los, worauf ich hier aber nicht genauer eingehen möchte; und hier ist das neuste Event im Juli: die Eröffnung – endlich! – unserer Bar in unserer Hauptgeschäftsstelle! Sie heißt BarKas. Ja – die ‚Bar‘ von ‚Kaspersky‘. Wir entschieden uns für „Bar“ , da sie, obwohl sie eher ein Restaurant als eine Bar ist, ganz nach dem KL-Spirit zwanglos und entspannt ist, wie eine Bar, nur netter, wenn Sie mir noch folgen können. „Restaurant-Kas“ hört sich jetzt auch nicht besonders an. Plus der interessanten Tatsache, dass auf Russisch ein ‚barkas‘ ein… Paddelboot ist! „Perfekt“, dachten wir :).

Der „Betatest“ des Paddelboots war im März diesen Jahres. Und letztens öffnete es seine Pforten für jedermann (es ist nicht nur für KLer), was auch uns einschloss, denke ich – also entschieden wir uns für einen „Alphatest“…

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Kinder-KLub

Ende der 1990er Jahre bekam ein erstes KL-Mitglied Nachwuchs. Mein Spruch bei der Taufe des Kindes lautete ungefähr so: „Endlich haben wir uns den Viren angeglichen – und angefangen uns zu vermehren!”

Etwa 200 Kinder unserer Mitarbeiter sind in der letzten Woche mit ihren Mamas und Papas in die Arbeit mitgekommen, um endlich herauszufinden, wohin ein Elternteil an jedem Wochentag verschwindet.

Seitdem haben wir unsere Mitarbeiter auf verschiedenste Arten ermutigt, mehr Kinder zu haben! Je mehr, desto besser, wie ich immer sage. Ja, hier bei Kaspersky Lab sind wir recht familienfreundlich – und vor allem kinderfreundlich. Es ist schon lustig, wie sich die KL-Kindersituation entwickelt hat: Am Anfang kamen wir alle bei der Taufe zusammen, wenn ein KL-Junges auf die Welt kam, und machten nicht nur seine Stirn feucht, sondern tauchten den ganzen Kopf des armen, kleinen Menschen ein :). Als sich die Frequenz ein paar Jahre später dramatisch erhöht hatte, haben wir nur noch für ein schönes Geschenk für die glücklichen Eltern zusammengelegt. Als die Baby-Frequenz dann von Hz auf kHz stieg, haben wir die guten Neuigkeiten einfach immer am Wasserspender gehört. Eigentlich eine Schande, aber was kann man schon machen? Wir müssen ja auch die Welt retten!

Ich weiß nicht, wie viele KL-Junioren wir mittlerweile haben, aber es sind auf jeden Fall viele. Das im Hinterkopf und den International Child Protection Day in Russland (und vielen anderen Ländern) Anfang Juni vor der Tür, haben wir eine große Kinderparty im Büro organisiert! Etwa 200 Kinder unserer Mitarbeiter kamen mit ihren Mamas und Papas in die Arbeit, um endlich mehr über diesen Ort herauszufinden, an den ein Elternteil an jedem Wochentag verschwindet. Aber es wurde auch gespielt, gemalt, gegessen, auf dem Trampolin gesprungen und noch viel mehr.

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Meine Buch-, Film- und Musiktipps für Sie…

Sommer. Ein bisschen Freizeit – mehr als sonst. Darum, meine Damen und Herren, hier etwas für das Wochenende und den Urlaub…

1. Meine Buchempfehlung

Ich höre immer lustige – nicht Ha-Ha – Kommentare über das moderne China, inklusive welche zum kometenhaften Aufschwung seiner Wirtschaft, oder darüber, für wie viele Reisschüsseln der Arbeiter im modernen China arbeiten muss. Wikipedia hat eine Menge Informationen über China, genau wie viele Bücher. Und das, das und das ist auch interessant (beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt China weltweit auf Platz 121 – zwischen Tunesien und der Dominikanischen Republik).

Aber wenn Sie sich WIRKLICH für China interessieren, empfehle ich WIRKLICH dieses dicke Buch über China, das von keinem geringeren als Henry Kissinger geschrieben wurde und auch auf Deutsch erhältlich ist.

Darin erfahren Sie alles Wissenswerte sowie viel Kurioses über die Geschichte des Landes, seine Wirtschaft und mehr. Da ist zum Beispiel die Schätzung, dass das Bruttoinlandsprodukt des mittelalterlichen China etwa ein Drittel des heutigen weltweiten Werts betrug. Da sind die heimtückischen Aktionen der Opiumkriege, die kommunistische Vergangenheit und die Renaissance des Landes. Wie gesagt, empfehle ich das Buch sehr. Aber ich muss auch warnen: Es enthält eine MENGE Details. Manche Seiten habe ich nur überflogen. Dennoch, zum 25. Jahrestag des Tiananmen-Massakers scheint die richtige Zeit zu sein, es zu lesen.

2. Meine Filmempfehlung

Wenn Sie ihn noch nicht gesehen haben, tun Sie das. Falls doch, schauen Sie ihn wieder einmal an: Man lebt nur zweimal – Sean zeigt, was er als Bond, James Bond, alles kann; geschüttelt, nicht gerührt.

Anscheinend gab es GoPro schon vor 47 Jahren (siehe das Bild unten)!! Wissen Sie, ich sehe gerade alle Bond-Filme an – von Dr. No bis Skyfall. Ich hab sie alle auf meinem Laptop und sehe Sie an, wenn ich im Fitnessstudio auf dem Laufband bin. Es ist erstaunlich, wie viel Spaß das Laufen auf einer Stelle machen kann :).

James Bond

3. Meine Musikempfehlung

Da muss man nicht viele Worte verlieren. Es ist schließlich Musik. Und die muss gehört und gefühlt werden. Viel Spaß!

Das war’s für heute. Ich hoffe Sie haben einen tollen Sommer. Gute Reise!…