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Stahl ’n‘ Roll

Okay, Sie haben bereits gesehen, wie im Stahlwerk Novolipetsk Steel Stahl von roten heißen Brammen zu hauchdünnen Blättern wird. Als nächstes: die Kaltwalzen- und Polymerbeschichtungswerkhalle…

Rollen aus der heißen Werkhalle werden hierher gebracht und auf Förderbändern abgewickelt und dann von hier nach dort geschoben und verschiedenen technologischen Prozessen unterzogen, um u. a. die Stahlqualität zu verbessern.

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Schwanensee

Trotz der vollkommen unsterilen Bedingungen im Stahlwerk Novolipetsk Steel, würde man draußen nicht erahnen, dass es einen riesigen Industriekomplex in der Nähe gibt. Das Management nimmt die Ökologie der Umgebung sehr ernst.

Auf dem Bild oben heißt es: „Mehr als 1,1 Milliarden in Ökologie investierte Dollar in 15 Jahren. Lipezk – die sauberste Metallproduktionsstadt in der Russischen Föderation“. Und Sie können sich wahrscheinlich vorstellen, was die Zahlen in den Wolken bedeuten: die Luftverschmutzung – und Lipezk hat die geringste Stufe/Nummer – 3,4.

Tatsächlich entschlossen sie sich hier vor mehreren Jahren dazu, Luftverschmutzung sehr ernst zu nehmen und sie drastisch zu reduzieren – und es sieht so aus, als hätten sie gute Arbeit geleistet. Überall wachsen (innerhalb des Komplexes) gesund wirkende Bäume. Sie sehen so gesund aus, dass einer der ausländischen Delegation fragte, wie oft die Zedern ausgetauscht werden? Es stellte sich heraus, dass sie niemals gepflanzt wurden und sie allein, aus eigenen Antrieb wachsen.

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Brammen mögen’s heiß

Hallo Leute!

Ich erzählte Ihnen bereits, dass das Stahlwerk Novolipetsk Steel gigantisch ist, nicht wahr? Also macht es Sinn, dass mein Bericht und die Fotos dazu nicht in einen einzigen Post passen. Daher – Sie erraten es – kommt hier der zweite Teil!…

Nun gut. 15 Millionen Tonnen Stahl – das ist genau wie viel? Ich meine, kann sich das der durchschnittliche Homo Sapiens vorstellen? Okay – hier kommt mein Versuch zur Quantifizierung der Massen…

Nun, sehen Sie den hellorangenen Block auf dem folgenden Foto? Er nennt sich – können Sie sich das vorstellen? – Bramme, und wiegt zwischen 25 und 35 Tonnen. Daher wären 15 Millionen Tonnen Stahl…

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…~500.000 solcher Brammen. Eine halbe Millionen. Das können Sie sich immer noch nicht so richtig vorstellen? Ich versuche etwas anderes:

Ein Würfel Eisen wiegt 7,87 Tonnen (Stahl wiegt 7,85; d. h., ungefähr das gleiche. Für diesen Zweck ist der Unterschied irrelevant). Also wären 15 Millionen Tonnen ca. 1,9 Millionen Kubikmeter. Und das wäre ein riesiges Stück Stahl: 100 Meter breit, 100 Meter tief und 200 Meter hoch. Und das wäre wie ein 50-stöckiges Hochhaus aus solidem Stahl. Oder ein 125 x 125 x 125 Meter großer Würfel. Können Sie sich jetzt ein Bild machen?

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Wie viel Stahl?

Nun, wie viele von Ihnen waren schon einmal in einer Anlage zur Stahlherstellung? Bitte jetzt die Hand heben…

Nun, ich war auch noch in keinem gewesen, aber träumte schon seit langem davon. Ich wollte einen Blick auf den gesamten Prozess werfen, sei es auch aus der Ferne. Sehen, wie sie Erz und Koks in den Hochofen laden, hören, wie es zischt und schmilzt, und sehen, wie das flüssige Metall gegossen wird und sich dann zu roten Metallplatten bei Temperaturen um die tausend Grad formt und dann mit der Walze ausgerollt wird. Ich kannte ein wenig der Theorie und Terminologie, aber ich hatte noch nie die Magie selbst erleben dürfen.

Und jetzt raten Sie mal… endlich…war es soweit! Unser geschätzter Firmenkunde Novolipetsk Steel lud uns nach Lipezk auf einen Rundgang ein!

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Industriell, optisch, theoretisch, ausgestellt.

Hier haben wir ein sehr gutes Fernglas für den alltäglichen Gebrauch. Man weiß ja schließlich nie, wann man einen näheren Blick auf ein mysteriöses Objekt am Horizont werfen muss oder herausfinden muss, was da am Eingang Ihres Hochhauses los ist, oder wann man sich auf einmal im Theater befindet…

Ich bin kein Fernglasexperte. Aber ich muss auch keiner sein, um eins zu benutzen. Aber dieses Fernglas muss gut sein. Es kann nicht sein, dass man eins hat, das man schwer anpassen kann, ein unscharfes Bild gibt und sich nicht gut an die Augenhöhlen anpasst. Aber bei diesem Fernglas war nichts der Falls. Scharf, große Bilder, wenn man durchschaut – man könnte denken, die Szene wäre zum Greifen nah! Wenn etwas in 10 Metern Entfernung zu sehen ist, ist es so, als wäre es direkt vor einem. Ein wunderbares Fernglas:

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// Ich frage mich, wo man eins kaufen kann und wie viel es kostet?

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