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Klöster auf der Spitze der Felsen

Oh nein! Ich muss meine  Top-100 –Liste der Orte, die man unbedingt gesehen haben muss, auf eine Top-101-Liste erweitern! Nicht wirklich eine runde Zahl, aber was kann man machen? Was muss, das muss…

Also was ist so besonders, dass es hinzugefügt werden muss? Es ist die Meteora in Griechenland – eine „Formation von riesigen monolithischen Säulen und Hügeln, wie enorme abgerundete Felsbrocken, die das Gebiet beherrschen“. Pure Klippen, die 600 Meter in die Höhe ragen, alle in unterschiedlichen Grautönen, mit Klöstern auf den Spitzen der Felsen.

 

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Hotel „Pfau“

Hej!

Noch ein Bericht von der nordischen Front

Als wir in Kopenhagen waren, stellte sich heraus, dass mehrere Konferenzen – vielleicht auch Ausstellungen – gleichzeitig in der Stadt stattfanden. Also denke ich, dass es logisch war, dass alle Hotels ausgebucht waren, und das schon seit Monaten. Also mussten wir irgendwo unterkommen…“Hauptsache, das Ding hat ein Dach“.

Ich machte mich auf das Schlimmste gefasst, aber das brauchte ich gar nicht, denn das einzige Hotel mit wenigen freien Zimmern, das mein tolles Büro fand, war das Nimb Hotel. Wie Sie unter dem Wiki-Link sehen, ist es gerade mal eine Absteige :). Aber auch unglaublich praktisch, weil es zu Fuß kaum fünf Minuten vom Konferenz-Saal entfernt war, in dem ich einen Vortrag halten würde. Es gibt nur ein Problem: Pfauen! Sie schreien sich ihre Seele aus ihren kleinen Hälsen – und das direkt unter unseren Fenstern!

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Die Aussicht von meinem Fenster. Nicht schlecht. Empfehlenswert.

 

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Kaspersky Racing-Grün in Mailand

Hi Leute, aus dem modischen Mailand, wo wir sonnige 28 Grad haben!

28º? Na und? Es ist endlich Sommer. Ja, und die Temperaturen in Moskau erreichten vor zwei Wochen 28º. Aber in den letzten Tagen bewegten wir uns in der russischen Hauptstadt um die 7º, und es hat kaum aufgehört zu regnen (ich habe sogar gehört, dass es am Wochenende in Sankt Petersburg gehagelt hat!) Was ist los? Moskau liegt nicht in Grönland. Es ist auch nicht auf der Kamtschatka (wo Schnee im Juni keinen schockiert). Es hat die relative Temperatur der Mittelrussischen Platte! Ich sollte denoch dankbar sein, dass es nicht so schlimm wie in Paris ist…

Aus meinem Hotelzimmer habe ich eine tolle Sicht auf den Bahnhof Milano Centrale. Was für ein grandioses Stück Architektur…

Obwohl ich zuvor schon mehrmals drinnen gewesen bin und immer sehr beeindruckt gewesen bin, möchte ich noch einen Blick drauf werfen – nur um meine Sklerose zu mindern.

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Katalanisches Cabriolet.

Puuh. Eine andere Partnerkonferenz erledigt. Wir haben jedes Jahr recht viele: Nordamerika (dieses Jahr in Cancún); Lateinamerika (kürzlich in Bolivien, jedoch hat es dieses Jahr bei mir leider nicht geklappt); und APAC (gerade letzte Woche in Vietnam). Es gibt auch eine „Schwellenmarkt“-Konferenz – die, die wir gerade eben abgeschlossen haben, in Barcelona – die Lateinamerika (genau, sie haben Glück – sie bekommen zwei Konferenzen im Jahr), Osteuropa, den Mittleren Osten und Afrika abdeckt.

Wie immer war es wie immer: Meetings, Präsentationen, Besprechungen, Verhandlungen, usw.: der ernste Teil. Dann war da noch der angenehme Teil: ein Gala-Dinner, diesmal im Museo Marítim in Barcelona. Toller Ort für ein atemberaubendes Abendessen :).

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Vielfalt in Asien: Eine Mischung von Kontrasten

Alle Länder und deren Bewohner sind verschieden. Ich denke, damit sind wir uns alle einig. Einige Länder und Leute unterscheiden sich mehr, andere weniger. Geschichte, Religion, Traditionen, Bräuche, Geschäftswelt – all diese Dinge unterscheiden sich in unterschiedlichem Ausmaß. Die Unterschiede in der Geschäftswelt können sehr extrem sein – von Unabhängigkeit und Unternehmensfreiheit, bis hin zu Strenge und extremen staatlichen Reglementierungen. Es lebe die Vielfalt! Aber der Vielfältigkeitsgrad innerhalb einer Region kann variieren…

Nehmen wir Europa als Beispiel, oder Lateinamerika. Die Länder innerhalb dieser Regionen sind natürlich sehr verschieden, aber wenn man einen Schritt zurück tritt und sie als Ganzes betrachtet, erkennt man, dass sie sich doch in vielerlei Hinsicht sehr ähneln. Trotzdem trifft das nicht auf eine bestimmte Region der Welt zu: Asien. Der Punkt ist, dass viele Personen außerhalb Asiens das nicht bemerken und den Fehler machen, Asien genau wie Europa als Ganzes sehen, einfach als Asien. Aber dem ist nicht so. Auf gar keinen Fall. Asiatische Länder unterscheiden sich voneinander mehr, als zum Beispiel Frankreich und Deutschland, oder Paraguay und Peru. Sogar Brasilien, USA und Spanien ähneln sich einander mehr, als zum Beispiel Indien, Südkorea und Indonesien. In Asien sind die Dinge deutlich vielfältiger. Das macht es umso interessanter…

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Ich finde die Vielfalt der Eindrücke, Traditionen und Rituale der Geschäftswelt in Asien einfach großartig. Sogar grundlegende Dinge sind eigenartig und dennoch verrückt und abgefahren; zum Beispiel die korrekte Vorgehensweise, Freundschaften und Bekanntschaften zu schließen und Visitenkarten auszutauschen. Ja, ich liebe die asiatische Vielfalt und Unterschiedlichkeit.
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Von Korea in die Schweiz mit Turkish Airlines

Was für ein Flug neulich Nacht – 11 Stunden in der Luft!

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Als ich auf den Flugplan schaute, brachte mich das zum nachdenken … Ich fragte mich, warum unsere Flugstrecke so lang war. Wenn wir über Südsibirien fliegen würden, wäre das kürzer gewesen und viel schneller – wahrscheinlich ca. zwei Stunden. Vielleicht deswegen, weil Turkish Airlines nicht die russischen Überflugsteuern bezahlen möchte? Oder hat es geopolitische Gründe? Diese Grübelei führte zu weiteren Fragen bezüglich dieses Themas:

  1. Wie viele Kilometer würde man auf der Route von Seoul nach Istanbul sparen, wenn man einen nördlicheren Bogen fliegen würde und welche Zeitersparnis (in Minuten) würde das ergeben?
  1. Wie hoch würden die Steuern für eine Boeing 777 sein, die Russland von der nordöstlichen Grenze der Mongolei und Novorossiysk (und auf der gegenüberliegenden Seite des Schwarzen Meeres in der Türkei) überquert.
  1. Oder sind das alles geopolitische Gründe?

Hat jemand die Antworten?

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Der Publikumsmagnet von Barcelona.

Barcelona. Es ist eine Weile her, dass ich das letzte Mal hier war und noch länger, dass ich am Mobile World Congress teilgenommen habe — das war im Jahr 2012, also vor vier Jahren. Diejenigen, die das als Sünde betrachten, mögen mir verzeihen. Ja, ich sehe es auch als Lapsus an. Nachdem das geklärt ist — es ist sehr lustig, meine alten Reiseaufzeichnungen zu lesen!

Genug der Nostalgie — ich komme zurück in die Gegenwart und fahre mit meiner Geschichte fort —>

Die Messe hat sich in den letzten vier Jahren sehr verändert. Es war eine sehr wichtige Veranstaltung, wenn auch sehr Mobiltelefon-/Smartphone-orientiert, mit einem lokalen Touch. Jetzt ist der Mobile World Congress zu einer globalen Megamesse geworden, die mit der CES Las Vegas oder der gigantischen CeBIT-Ausstellung in Hannover vergleichbar ist… oder zumindest damit, wie diese einmal war. Leider sind die internationalen Teilnehmer der CeBIT aus irgendeinem Grund woanders hingegangen. Die gute alte Mega-CeBIT spricht nicht mehr in allen Sprachen der Welt und ist nun zu einer vorwiegend deutschsprachigen IT-Messe geworden, was eine Schande ist.

OK, genug der Schwarzseherei. Es wird Zeit, wieder meine heitere Miene aufzulegen.

Die Veranstaltung in Barcelona ist jetzt ganz anders! Es gibt acht riesige Pavillons, fast alle brechend voll mit Ständen und Massen von Besuchern, die auf der Ausstellung herumlaufen. Die Atmosphäre ist pulsierend, fast schon heiß — im positiven Sinne des Wortes.

Wir stellen auch hier aus:

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Die Augen der Welt.

Wie betrachtet der Planet Erde die Welt [sic.]; ich meine, wo sind seine Augen?

Das ist richtig — seine Teleskope!

Es gibt unterschiedliche Arten, Formen und Anwendungen von Teleskopen: es gibt Radio-/Gammateleskope, verschiedene Weltraumteleskope und auch optische Teleskope — welche einen Durchmesser von mehr als einem Meter haben. Von letzteren gibt es nur einige Dutzende oder vielleicht um die Hundert auf der Welt. Es gibt jedoch weitaus weniger gute Standorte für diese Art von Teleskopen; eigentlich nur drei. Hawaii (hier war ich), die Atacamawüste im Norden Chiles (hier war ich noch nicht) und die Kanarischen Inseln (hier war ich erst letzte Woche). Alle drei Standorte haben saubere, trockene Luft und stabile Wetterbedingungen und liegen weit entfernt von den Lichtern der Zivilisation — daher verfügen sie über die idealen astroklimatischen Umstände.

Als ich letzte Woche auf Teneriffa war, beschlossen wir nach der SAS-2016-Konferenz, uns diese großen Teleskope anzusehen. Wir dachten — da wir schon einmal hier sind und hoffentlich mit einem Astronomen/Astrophysiker reden konnten — wir uns auch gleich die Werkzeuge angucken und wie immer eine Menge Fotos schießen könnten (wo dies erlaubt ist; aber im Endeffekt war es fast überall erlaubt:).


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3-in-1: Geschichte, Innovation und Geschäftsreise.

Ich befinde mich oft an den verschiedensten Orten auf diesem Planeten, aber häufig sind diese… vorhersehbar: Hauptstädte, Unternehmenszentren, Orte, die man gesehen haben muss

Manchmal gelange ich jedoch auch an weniger bekannte Orte. Zum Beispiel: Swijaschsk. Haben Sie davon gehört? Wahrscheinlich nicht!

Es handelt sich um eine alte Stadt, die heute ein Dorf ist und sich am Zusammenfluss von Wolga und Swijaga befindet.

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Laut unserem exzellenten Reiseführer (ich traue guten Reiseführern mehr als, sagen wir mal, Wikipedia) verlief die kurze Geschichte der Stadt wie folgt:
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SEXY SHOWER.

Letzte Woche hab ich im Déjà Vu Hotel übernachtet, in der Nähe vom Swijaga-Skigebiet in Kasan (der so genannten „dritten Hauptstadt“ Russlands, nach Moskau und St. Petersburg). Und obwohl ich allein im Hotelzimmer war, war die Dusche ganz bestimmt für zwei Personen entworfen worden. Ich muss sagen, dass das die erste „erotische Dusche“ ist, die ich gesehen habe – und das, obwohl ich schon in vielen Hotelzimmern übernachtet habe. Sehr innovativ. Eine großartige Idee!


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