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11.11: Zwanzig Jahre auf den Tag genau!

Hallo zusammen!

Wir haben ein weiteres Jubiläum zu feiern. Hurra!…

Unser cyber-immunes Betriebssystem – KasperskyOS – ist heute… Moment. Nein, das ist nicht ganz richtig…

Vor genau 20 Jahren – am 11. November 2002 – begann unsere lange, bedeutsame Reise; eine Reise, auf der wir uns tatsächlich immer noch befinden. Ein großes, grandioses Projekt, das noch so vieles im Bereich der globalen Cybersicherheit verändern wird (und bereits verändert!). Und nein, das ist wirklich keine Übertreibung, sondern nichts als die Wahrheit. Aber um die ganze Geschichte unseres cyber-immunen Betriebssystems zu erfahren, müssen wir zunächst einen großen Sprung zu seinen bescheidenen Anfängen in den frühen 2000er Jahren machen…

Bevor wir jedoch 20 Jahre zurück in die Vergangenheit reisen, möchte ich noch ein paar Worte zur Gegenwart verlieren. Heutzutage weiß jeder, der nicht hinter dem Mond lebt, wie wichtig Cybersicherheit wirklich ist. Billionen von US-Dollar werden heute für die Behandlung der Symptome von Cyberproblemen ausgegeben; für die Beseitigung ihrer Ursachen ist das Budget jedoch knapp. Und die einzige Möglichkeit, den Kreislauf der ständigen Symptombekämpfung zu durchbrechen, besteht in einer Überarbeitung der Architektur von Computersystemen. Stimmen Sie mir in diesem Punkt zu? Ja? Gut, das freut mich!…

Das ist mir bereits vor mehr als 20 Jahren – im Herbst 1989! – bewusst geworden. Zu diesem Zeitpunkt wurde mein PC mit dem Cascade-Virus infiziert, der mich sofort neugierig stimmte und mich dazu bewegte, einen Schutz gegen diese und alle anderen Cyber-Viren entwickeln zu wollen.

Für uns war Neugierde also der Anfang von allem. Sie war der Grund, warum unser Antivirenprogramm -V überhaupt erschien, warum später Kaspersky Lab gegründet wurde und warum wir am Ende rund um den Globus expandierten.

12 Jahre nach Cascade realisierte ich schließlich, dass bestehende Betriebssysteme unvollkommen sind und in mir wuchs der stetige Drang, etwas dagegen zu tun (sollten das für Sie zu viele Details der Geschichte sein, tut es mir leid, aber das ist schließlich unser Werdegang😊…). Diese Erkenntnis kristallisierte sich als Ergebnis der folgenden logischen Kette heraus:

1) Die digitale Bösartigkeit war auf dem Vormarsch – und sie würde nur noch schlimmer werden, d. h. weiterverbreitet, vielfältiger und komplexer. Es bestand sogar die Gefahr, dass die globale Cybersicherheitsindustrie irgendwann nicht mehr in der Lage sein würde, mit der Situation fertig zu werden.

2) Das Hauptproblem war die grundsätzlich fehlende Sicherheit von Betriebssystemen: Sie wiesen mehr Löcher als Schweizer Käse auf, mit anderen Worten: sie waren verwundbar. Und es war einfach unmöglich, ihnen ein ausreichend hohes Maß an garantierter Sicherheit zu bieten.

3) Die beiden oben genannten Punkte führten zu folgender Frage: Wäre es möglich, ein Betriebssystem zu entwickeln, das von Grund auf sicher ist? Damit meine ich, per Definition sicher und architektonisch und mathematisch erwiesenermaßen sicher. Ein Betriebssystem, das überhaupt keinen Virenschutz benötigt: ein cyber-immunes Betriebssystem.

Dieser dritte Punkt führte zu einer Reihe von Treffen, an denen unser Team von Spitzeningenieuren/Architekten/Visionären teilnahm. Und das erste Treffen dieser Art fand damals am 11. November 2022 in meinem kleinen Büro in der Hauptgeschäftsstelle statt – ganz einfach deshalb, weil wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht über Meetingräume verfügten.

Ich kann mich nicht erinnern, wie hitzig die Diskussion war. Aber ich erinnere mich, dass wir zu sechst waren (und wir alle unverletzt blieben!). Ich erinnere mich auch, dass wir alle sehr fasziniert von der Idee waren und dies auch in den darauffolgenden Treffen blieben. Und das, obwohl wir zu dieser Zeit alle so beschäftigt waren wie nie zuvor. Aber Rom wurde nicht an einem Tag gebaut, und auch nicht unser sicheres Betriebssystem. Daher setzten wir derartige Treffen mehrere Jahre lang so fort. Wir beschlossen übrigens auch, unseren Treffpunkt zu verlegen… und zwar in die Kneipe Fox & Pheasant in der Twerskaja-Straße im Zentrum Moskaus (Sie brauchen nicht danach suchen, die Kneipe gibt es schon lange nicht mehr). So kam es dazu, dass unsere ersten Ideen zu den Plänen für unser OS kurzerhand auf die Papierservietten der Kneipe gekritzelt wurden. Sehr wissenschaftlich. Aber ich schweife vom Thema ab…

2005 ging unser OS-Projekt dann von der konzeptionellen in die praktische Phase über: Andrey „Petrovich“ Dukhvalov und seine Truppe kamen eines Tages in mein Büro und verkündeten, dass sie mit der konzeptionellen Planung fertig seien und es an der Zeit sei, nach geeigneten Talenten für die Entwicklung zu suchen. Eine gewagte Ankündigung, wenn man bedenkt, dass wir überhaupt keine Erfahrung mit der Architektur von Betriebssystemen hatten! Und dann ging es auch schon los. Zunächst Schritt für Schritt, später mit zunehmender Intensität. Versuche, Forschung und viele Fehler. 2006 erhielten wir unser erstes Patent auf eine Betriebssystemtechnologie (heute sind es weltweit bereits 90). 2013 begannen wir mit Beta-Tests des Prototyps. Im März 2015 brachten wir die Kaspersky Security System-Plattform auf den Markt, und ein Jahr später kam unser erstes kommerzielles Produkt dazu – der Kraftway-Network-Switch powered by KasperskyOS. Und so weiter und so fort… Als Nächstes kam unser Industrial/IoT Secure Gateway, dann unsere Automotive Adaptive Platform und erst kürzlich unser Thin Client, der in der vergangenen Woche auf der World Internet Conference in China die prestigeträchtige Auszeichnung „World Leading Internet Scientific and Technological Achievement“ erhielt.

Und wir machen immer weiter, weiter und weiter: Wir haben weitere grandiose KOS-Projekte geplant; wir arbeiten an der Entwicklung eines Ökosystems für Entwickler (sollten Sie daran interessiert sein, werfen Sie einen Blick auf die Community Edition des Betriebssystems) und sehen, dass daran weltweit großes Interesse besteht. Das Projekt ist also nicht umsonst gewesen. Ebenso wie die Treffen im Fox & Pheasant. Eigentlich alles, was mit KOS zu tun hatte. Nicht vergeblich war das ganze 20-jährige visionäre Projekt, das bestätigt, woran ich wirklich glaube: weiterzumachen – komme was wolle! Oder, wie Winston Churchill einst in den schwierigsten Zeiten sagte: „Niemals aufgeben!“.

https://youtu.be/0C87eKEUYtk

Ein Vierteljahrhundert? Wo ist das geblieben?!…

Hallo Leute!

Vor 25 Jahren und neun Tagen – am 26. Juni 1997 – wurde das Unternehmen, das zufällig den gleichen Namen wie ich trägt, eingetragen. Und es waren im wahrsten Sinne des Wortes „bescheidene Anfänge“: etwa ein Dutzend Leute mit null Umsatz – aber mit einigen besonderen technischen Kenntnissen und einigen ebenso besonderen und seeehr ehrgeizigen Plänen. Und so sah das ungefähr aus:

Zwei Jahre später, im Jahr 1999, ist unser Team bereits auf 40 Person angewachsen. ->

Und so fing alles an. // Übrigens: Mehr Details über unsere Geschichte findet ihr hier

Fünfundzwanzig Jahre – ein Vierteljahrhundert! – haben wir großartige Arbeit geleistet! Auf der Grundlage unserer eigenen, weltbesten Antiviren-Engine haben wir bahnbrechende Internet-Sicherheitsprodukte für Privatanwender entwickelt. Es lief nicht immer reibungslos, aber wir haben es geschafft! Da war unsere Version 6 – erinnert ihr euch? (Und was für eine grandiose Geschichte es da zu erzählen gibt:) Daraufhin sind wir nach und nach in den Unternehmensmarkt eingestiegen und haben auch dort einige großartige Produkte entwickelt: zunächst in der Kategorie Endpunkte, dann auch für die Kontrolle des Netzwerkverkehrs, den Schutz vor gezielten Angriffen und so weiter. Als nächstes haben wir uns dem Schutz von Industrieobjekten zugewandt. Und heute kann ich (ohne zu bescheiden zu sein) sagen, dass wir das einzige Unternehmen weltweit sind, das ein so breites Spektrum an erstklassigem Cyber-Schutz bietet: für Benutzergeräte, Workstations, Server-Infrastruktur und Netzwerkverkehr sowie für industrielle Kontrollsysteme wie SCADA. Außerdem decken wir das breiteste Spektrum an Betriebssystemen und Gerätetypen ab.

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Happy Birthday, Kaspersky – Wir werden 20!

Vroumm!

Was war das?

Das, liebe Jungs und Mädels, war die Geschichte der Cybersicherheit, die im Nu an uns vorbeigezogen ist!

Vor 28 Jahren, irgendwann im Herbst 1989, wurde mein Olivetti M24 von einem Virus befallen. Dieses verhängnisvolle Ereignis veränderte nicht nur mein Leben, sondern auch das Leben vieler anderer. Wenn dieser Virus nur gewusst hätte, mit wem er sich da angelegt hat und wie viele schädliche Nachfahren in den nächsten Jahrzehnten von mir und später auch von Klers vernichtet werden würden! Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Virus in Null-Komma-Nichts umgedreht und das Weite gesucht hätte!

Vor 26 Jahren, im Sommer 1991, brachte eine kleine Gruppe gleichgesinnter Computerfreaksliebhaber den Urgroßvater eines der heutigen Top Antivirus-Programme weltweit auf den Markt.

Vor genau 20 Jahren, am 26 Juni 1997, wurde „Me Lab“ gegründet.

Trotzdem ist es heute ziemlich ruhig im Büro. Keine Party, kein Champagner, rein gar nichts. Und das an unserem 20sten Geburtstag? Keine Sorge – dazu kommen wir noch. Wir werden feiern, in unseren gewöhnlich verrückten Klamotten, nur einfach ein bisschen später. Heute läuft alles wie gewohnt. Trotzdem, wenn ihr heute Abend – JETZT! ein Gläschen auf unser Wohl heben und ein paar nette Worte äußern wollt, dann tut das bitte. Ihr werdet mit guten Vibes und positivem Karma belohnt, ganz sicher!

Wow – wir haben gerade Glückwünsche von Scuderia bekommen. Grazie mille! (Die Fotos kamen mit der Anmerkung „Kimi lacht“ an.) Das tun wir auch :).

Das Icing auf dem Geburtstagkuchen:

Und jetzt zurück zu den Getränken :)…

 

Sweet 19

Freitag, der 19. Juli war in Moskau wettertechnisch bis jetzt einer der besten Tage im Jahr 2016 – den ganzen Tag schien die Sonne, eine leichte Brise und kein Regen. Aber natürlich wusste Petrus: es war der Tag von KLs ganztägiger Feier zum 19. Geburtstag, zu der 2000+ KLer aus der ganzen Welt kamen!

Es ist ein bisschen komisch, wenn ein Unternehmen seinen „Geburtstag“ feiert. Man hört den folgenden Refrain über den ganzen Tag, wenn Kollegen aufeinandertreffen:

„Hey. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“

„Auch dir Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“

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Auf einmal bin ich 49!

Ich war zwar vielleicht absolut pünktlich, doch mein 49. Geburtstag kam trotzdem etwas überraschend.

Immerhin ist das doch eine ganz schöne Zahl… und sie brachte Ehrfurcht und Fassungslosigkeit mit sich. Heißt das wirklich, dass ich als nächstes 50 werde? Wow! Ich glaube, ich sollte mich darauf vorbereiten. Das ist dann eine schöne runde Zahl, aber in meinem Beruf ist es passender, in Hexadezimalzahlen zu zählen. Und auf einmal bin ich ungefähr wieder 31 – das sieht schon besser aus. Vielleicht zähle ich meine Lebensjahre ab jetzt in Hexadezimalzahlen; ich würde mich weniger sorgen und die Menschen hätten nicht das Gefühl, mir schon bald eine große Party zum 50. Geburtstag organisieren zu müssen 🙂

Happy birthday to me! Read on: Auf einmal bin ich 49!

Denksport – 26. August 26 2014.

Im Juli wurde Kaspersky Lab 17 Jahre alt! Das feierten wir mit der üblichen Party, so dass wir stilvoll ins letzte Jahr unserer Jugend gingen – indem wir viel gespielt haben.

An diesem Tag gab es viele Höhepunkte, aber einer war für mich ganz besonders: eine Kaspersky-Variante der beliebten russischen Quiz-Show „Was? Wo? Wann?“, die vom Original-Quizmaster der Show, Maxim Potashyov, moderiert wurde. Einige der Fragen waren so verdammt schwer, dass sogar Wikipedia Probleme hätte, die Antwort zu finden.

Ja, das war echtes Gehirnjogging.

Schauen wir doch mal, wie gut Sie mit den Fragen von Herrn Potashyov umgehen können… Hier zehn harte Nüsse. Die Antworten werden später nachgereicht…

1 Read on: Denksport – 26. August 26 2014.

Wir sind 17!

Eine Tradition bei uns von Kaspersky Lab ist, dass wir jedes Jahr Mitte Juli unseren Firmengeburtstag feiern. Am vergangenen Freitag war es das 17. Mal, so dass wir in einem Jahr bereits erwachsen sein werden! Also wollten wir in diesem Jahr ein jugendliches Thema für die Party – ein passender Start in das letzte Jahr unserer unschuldigen Jugend…

…Doch die Organisation der Feier war in diesem Jahr wirklich erwachsen. Alles lief wie geschmiert und planmäßig. Aber diese Sommerfeste werden schon lange von Jahr zu Jahr besser. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, wie man auf die Feier dieses Jahres noch etwas draufsetzen könnte. Aber das sage ich nach jedem Geburtstag. In diesem Jahr haben es die Organisatoren auf jeden Fall wieder einmal geschafft :).

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2Ich denke, ein Pullover oder ein Sweatshirt wäre bei der Sängerin einfach nicht das Richtige gewesen 🙂

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Der Staatschef, der der Welt Hoffnung gab

Meine Damen und Herren!

Vor einigen Tagen war der 90. Geburtstag von Lee Kuan Yew, dem Gründer und unbestrittenem Staatschef des Stadtstaats Singapur, ohne den Singapur heute ganz anders aussehen würde. Er hat aus einem rückständigen Nichts eine blühende Nation gemacht, eine Traumstadt – ein Beispiel für alle anderen Länder.

Wie war Singapur früher?

Im Jahr 1965 wurde Singapur nicht einfach unabhängig, so wie es viele Länder schon wurden – Singapur war gezwungen, unabhängig zu werden, nachdem es wie ungewollter Müll weggeschmissen wurde. Damals war es eine kleine Gruppe unterentwickelter Inseln, die niemand, der bei gesundem Menschenverstand war, als zuverlässig oder potenziell überlebensfähig bezeichnet hätte. Die meisten Menschen nahmen sie gar nicht war.

Was gab es damals dort?

  • Ein dürftiges Territorium – Sumpfland und ein landschaftliches Durcheinander, auf dem Schweine und Kühe zu finden waren
  • Keinen natürlichen Reichtum, nicht einmal Trinkwasser (das es immer noch nicht gibt)
  • Unfreundlich gestimmte (um es milde zu sagen) Nachbarländer
  • Eine halbgebildete Bevölkerung und einen starken kommunistischen Einfluss (mit Hilfe von außen).
  • Ethnische Konflikte; ein Volk, das aus Chinesen, Malaysiern und Hindus bestand – drei verschiedene Religionen

Und dann noch:

  • Organisiertes Verbrechen
  • Keine Armee; keine loyale Polizei
  • Korruption mit einem SEHR großen K
  • Neben der britischen Militärbasis und den Häfen gab es praktisch keine Wirtschaft

Reicht das?

Schmutz, Armut und nichts, auf das man sich hätte freuen können. Das war 1965. Read on: Der Staatschef, der der Welt Hoffnung gab

Kaspersky Lab: Sweet Sixteen!

Ja, wir haben das Schutzaltererreicht! Wir sind nicht mehr die Little15, sondern Sweet 16 :).

Und wie es die Tradition verlangt, haben wir unseren Geburtstag gebührend gefeiert – zum15.Mal (das ist kein Tippfehler – mehr Infos dazu im „P.S.“ ganz unten). Kasperskyianer aus aller Welt fielen letzten Freitag in einen ländlichen Ort nördlich von Moskau ein – und es war glücklicherweise ein schöner, sonniger Tag (nicht so wie der Schlag ins Wasser im letzten Jahr 🙂 ).

 Kaspersky Lab Ein weiteres Jahr, ein weiteres Bier

Kaspersky Lab Minni Maus entpuppte sich als heimlicher Dubstepper – sie tanzte als Raver (man beachte die weißen Handschuhe 🙂 )zu den langsamen Phat-Beats später am Tag

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