Kamtschatka-2012: Fische statt Phishing!

Tag 20-22 (6-8). Rafting.

Kamtschatka ist nicht gerade bekannt fürs Wildwasser-Rafting: Keiner der Flüsse hier ist lang genug – es reicht höchstens für eine drei- oder viertägige Raftingtour aus. Ruhige Stromschnellen und ruhige Strömungen. Fast alle Flüsse, die ich in diesem Gebiet kenne sind auf Rentner-Niveau. Deshalb wird Rafting in Kamtschatka nur neben anderen Aktivitäten empfohlen als Entspannungsprogramm, um den Blasen eine Atempause zu verschaffen und natürlich um sich an frischem Fisch satt zu essen!

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Es gibt ein altes russisches Sprichwort, was besagt: “Wenn ich esse bin ich taubstumm.” Man muss dies jedoch ergänzen:
Wenn ich trinke bin ich gesprächiger!”

Stumm? Das ist verständlich, da dein Mund voll ist, aber wie viel muss jemand fressen, um sich die Ohren zu verstopfen?!

Ach und wie wir gefressen haben! Als Vorspeise aßen wir Fischsuppe. Als Hauptgericht gab es – dreimal darfst Du raten – Fisch! Und als Nachspeise….Fisch! Und all das haben wir heruntergespült mit…Fischsuppe! Scherz, wir tranken russisches Kompott. Es gab Fisch in allen möglichen Größen und Sorten. Der Vorteil von Fisch ist, dass dieser nicht dick macht und gleichzeitig voller Proteine ist, welche die Muskeln stärken – insofern hat keiner die zahlreichen Nachschläge verschmäht 🙂

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Am vorletzten Tag überkamen wir eine letzte Hürde bei der Besteigung vom Gorely Vulkan. Wir sind bis zur Spitze angestiegen – aber als wir diese erreichten, war alles von dicken Wolken umgeben und wir konnten kaum etwas sehen. Nicht das es überhaupt viel zu sehen gab, da der Vulkan seit über zwei Jahren heißes, weißes Gas verströmt, so dass die vielfarbigen Seen in seinem Einbruchstrichter wirklich seicht geworden sind. Der blaue See hat seine Farbe gänzlich verloren, während der grüne See seine Farbe behalten hat und in den Tiefen des Vulkankraters hört man es brodeln. Leider ist Schönheit der Vulkane vergänglich. Gleichzeitig gibt es jedoch immer etwas Neues zu entdecken.

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Am Tag vor unserem Abflug sind wir wie üblich zum Küstenmarkt gegangen, um eine letzte Auswahl an frischen Meeresfrüchten zu erstehen und Kamtschatka Lebewohl zu sagen.

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Das war´s Unsere Reise ist zu ende. Jetzt geht´s wieder nach Hause und dann…zurück zur Arbeit (glücklich und entspannt)!

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