Sieben Bücher für ein hochwirksames Lesevergnügen

Ich werde oft gefragt, welches Buch ich empfehlen würde, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Studenten, Neulinge, Manger, Geschäftsinhaber – jeder möchte eine Bücherliste! Aber das ist okay, ich habe ein paar Antworten darauf. Jedoch glaube ich nicht, dass jemand durch Lesen eines bestimmten Buches zu einem Geschäftsmann werden kann, ganz egal wie empfehlenswert diese Bücher auch sind. Dennoch gibt es viele Bücher, die keinem schaden; aber über acht von ihnen werde ich in diesem Post sprechen…

Ich unterteile Business-Bücher in zwei Hauptkategorien.

Die erste erklärt Lesern, was für ein erfolgreiches Geschäft getan werden muss; die zweite – wie man es nicht macht. Die Grenze ist oft nicht eindeutig, aber mit Büchern aus beiden Gruppen können Leser vermeiden, bei der Wiedererfindung des Rades wieder und wieder Zeit zu verlieren.

Eigentlich gibt es eine dritte Bücherkategorie – von legendären Geschäftsführern oder Regierungschefs, die dem Leser sagen, wie die Dinge angepackt werden müssen. Solche Bücher sind normalerweise recht allgemein, da sie viele unterschiedliche Geschäftsprobleme abdecken müssen, während sie auch die unbegrenzten Möglichkeiten aufzählen – wenn auch wage. Sie beinhalten keine konkreten umsetzbaren Pläne, aber es lohnt sich dennoch, sie zu lesen, um einen allumfassenden Einblick zu erhalten.

Viele der Bücher meiner Liste wurden vor einer Weile geschrieben – einige sogar im letzten Jahrtausend – also werden ganz neue Industrien und Technologien der 2000er erst gar nicht erwähnt. Nichtdestotrotz sind die Bücher noch immer relevant; ihre Hauptgedanken können noch immer einfach auf die moderne digitale Realität angewandt werden. Wir leben in einer Ära der neuen Technologien, aber die Natur des Menschen ist noch immer dieselbe, und sie neigen dazu noch immer die gleichen Fehler zu begehen. Nicht alle: Andere machen alles richtig und ihre Unternehmen sind sehr erfolgreich und anerkannt. Das wünsche ich allen.

Nun gut – los geht´s. Viel Spaß beim Lesen – von diesem Post und natürlich den Büchern, um die es hier geht!…

 

Jim Collins. Good to Great: Why Some Companies Make the Leap…And Others Don’t

Details

 

Ich würde dies das wichtigste Buch in meiner Geschäftsbibliothek nennen. In einfachen Worten und mit vielen praktischen Beispielen analysiert der Autor überzeugend die Eigenschaften, die in vielen Führungspersonen gefunden werden können. Dieses Buch ist eins der wenigen, die zu der oben genannten ersten Kategorie gehören: Wie baue ich ein erfolgreiches Unternehmen auf.

Es ist eigentlich mehr als ein Buch – ein maßgebliches und bahnbrechendes Werk – ein Magnum Opus. Und da es auf fünf ganzen Jahren von einem großem Team sorgfältig ausgeführter Forschung basiert, kann es wahrscheinlich der exakten Wissenschaft zugeordnet werden, was nicht häufig von einem Business-Buch behauptet werden kann.

Der Autor wählte große, durchschnittliche und schlechte Unternehmen, und analysierte ihre allgemeinen Eigenschaften und Unterschiede; z. B., was die erfolgreichen Unternehmen taten, und wie die anderen zwei Kategorien vorgingen.

Was ist das Rezept zum Erfolg und was sind die Zutaten, die zu einem Einbruch führen? Wie es sich herausstellte, ist es alles recht einfach. Erfolgreiche Unternehmen besaßen (und die ohne Erfolg besaßen nicht) die folgenden Eigenschaften:

  • „Führungskräfte der fünften Kategorie“: nicht unbedingt charismatische Visionäre; eher das Gegenteil: bescheidene demütige Arbeiter;
  • „Erst wer, dann was: nehmen Sie die richtigen Leute mit an Bord, und entscheiden dann, wo es hingehen soll. Die richtigen Leute finden und sie dann in verschiedenen Positionen ausprobieren.“;
  • „Igel-Konzept: Drei überschneidende Kreise: Was entzündet Ihr Feuer (Ihre Leidenschaft)? Was können Sie am besten? Woher beziehen Sie Ihr Geld (treibende Mittel)?“;
  • Und andere Sachen – aber das müssen Sie selbst herausfinden, wenn Sie das Buch lesen.

Und wenn Sie herausfinden, dass die Beschreibung von erfolgreichen Führungspersonen oder Geschäften in diesem Buch auf Sie oder Ihre Firma zutreffen, dann werden Sie wahrscheinlich – oder haben bereits – ein erfolgreiches Unternehmen und somit ein spannendes Leben führen. Ich sah KL in vielen Erfolgsrezepten von Collins. Ich hoffe, Sie werden vieles über sich selbst oder Ihre Firma finden. Viel Spaß beim Lesen!

Kritik am Buch:

  • Die Methode vergleicht nur öffentliche Unternehmen – keine privaten, da sie sich stark voneinander unterscheiden: verschiedenen Erfolgsansätze, Planung, Struktur, usw.
  • Die Methode vergleicht nur öffentliche Unternehmen – keine privaten, da sie sich stark voneinander unterscheiden: verschiedenen Erfolgsansätze, Planung, Struktur, usw.

Die allgemeinen Beispiele des Buches können auf mehr als nur traditionelle Unternehmen, wie Fabriken, Supermärkte, Drogerien und Fluggesellschaften angewandt werden. Sie treffen auch auf Internetunternehmen zu. Und ich schätze, dass Regierungen sich auch verbessern könnten, wenn sie sich die Prinzipien des Buches zu Herzen nehmen würden.

 

Clayton M. Christensen. Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovation verlieren

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Wenn Sie ein Geschäft führen, müssen Sie sich häufig die Frage stellen: was ist eigentlich los?! In vielen Fällen hilft das Buch Ihnen dabei, hierauf eine Antwort zu finden. Das Buch handelt von erfolgreichen Unternehmen, die in die Entwicklung von Technologien investieren und auf die Bedürfnisse ihrer Kunden achten, und dennoch ins Wanken geraten und verlieren. Eins der zentralen Themen des Buches sind „disruptive Technologien“. Und wann immer Sie hören, wie jemand über disruptives wasauchimmer redet (und ich wette, Sie lesen oder hören es recht häufig, da es überall zu finden ist), können Sie Clayton Christensen dafür danken.

Das Interessanteste an diesem Buch sind die vielen Geschichten zu vollkommen unterschiedlichen Industrien (Beispiele: IT, Metallurgie und Maschinenbau) – und sie stellen sich erstaunlicherweise als sehr ähnlich heraus!

Fast alle Fallstudien folgen der gleichen grundlegenden Handlung:

  1. Es gibt einen Markt;
  2. Der Markt wird von kleineren neuen Unternehmen überschwemmt, die etwas mit einem kleinen Unterschied anbieten – ein Produkt, eine Technologie, ein Service, für den es bisher keine Nachfrage gibt. Das Buch bezieht sich hierauf mit „disruptiver Innovation“.
  3. Nachdem Nachfrage entsteht, bilden die Newcomer nach und nach einen neuen Markt (das wird auch in Blue Ocean Strategy erwähnt (s. u.)).

Dadurch nehmen die Neulinge zunächst alle kleinen und uninteressanten, weniger profitablen Nischen von den „Älteren“ ein, dann auch die unteren Marktsegmente. Dieses untere Segment ist normalerweise für Großunternehmen von geringem Interesse – es bietet wenig Profit, ist arbeitsaufwendig und mühsam, und hat meist eine Nachfrage, deren Aufmerksamkeit es den stolzen Entwicklern der anerkannten Marktführer nicht wert ist.

Dann verbessern sich die Neulinge, entwickeln ihre Dienste und Produkte, und vielleicht stellt sich an einem Punkt heraus, dass neue disruptive Innovationen zu eine neue Branche werden – eine, die die lukrativsten Kunden voll zufriedenstellt – reiche Unternehmen, die nur das Beste wollen. Und so übernehmen sie eventuell den ganzen Markt, von oben bis unten. Dieser Prozess ist vollkommen logisch und unvermeidlich.

In der Zwischenzeit werden die beeindruckenden Giganten von gestern zu den nächsten Opfern der disruptiven Technologien – Opfer der skrupellosen technischen Evolution.

Diese Riesen werden allmählich nach ganz oben gestoßen (die schmackhaftesten und profitabelsten Marktsegmente), aber unter dem konstanten Druck von unten, lösen sie sich oft auf und verschwinden. Und dieses Muster wiederholt sich immer wieder! Neue Frischlinge tauchen auf und verdrängen ältere Neulinge, die sich etabliert hatten, und so weiter – ohne Ende.

Das Buch ist meiner Meinung nach für IT-Unternehmen relevant, da sich in unserer Industrie die Dinge am schnellsten ändern. Das Dilemma des Erfinders ist hier nicht einfach nur verheerend – es ist tödlich.

 

Michael Hammer and James Champy. Reengineering the Corporation: A Manifesto for Business Revolution

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Hier ist eine typische Story vom Wachstum eines modernen, großen und bekannten Unternehmens: es beginnt als Familienbetrieb, Garagenunternehmen oder kleine Firmen, die nach einer Trennung von einem anderen Unternehmen entstanden. Das Geschäft wächst und mit ihm auch die Anzahl der Kunden. Der Umsatz wird zunächst in Tausendern berechnet, dann in Millionen, dann in zehn oder hundert Millionen, und vielleicht sogar in Milliarden. Das Unternehmen entwickelt sich vom unbekannten Neuling zu einem mittleren Spieler, bis hin zu einem weltweiten multinationalen Konzern (wenn es Glück/Verstand hat).

Auf der Reise von klein zu groß tauchen Strukturen, Prozesse und Gewohnheiten auf. Erst funktionieren sie gut; natürlich: sie sind die Prozesse und Technologien, durch die das Unternehmen erfolgreich wurde. Aber dann beginnen sie, Ärger zu machen, Pannen passieren, Kunden (selbst die loyalsten) gehen zur Konkurrenz über, und das Unternehmen verliert Marktanteile, manchmal sogar bis zum Bankrott. Und es gibt viele von diesen Geschichten.

Was geschieht also? Was läuft schief? Und wer trägt die Schuld und muss das Ruder herumreißen?

Auf diese Fragen gibt das Buch Antworten. Eigentlich sind die Fragen „Wer trägt die Schuld?“ und „Was muss getan werden?“ miteinander verbunden – die eine Antwort führt automatisch zur zweiten Antwort; nämlich: das Unternehmen muss Änderungen umsetzen. Welche genau und wie – das hängt vom bestimmten Business und der Industrie ab. Aber die Änderungen sind kategorisch vorgeschrieben; ohne sie: Stagnation und dann Vergessenheit.

Ich zitiere (sorry, das wurde frei übersetzt):

„Wir unterscheiden zwischen drei Arten von Unternehmen mit Reengineering.

Der erste Typ: Unternehmen mit ernsten Problemen. Sie haben keine Wahl.

Der zweite Typ: Unternehmen, deren Management Probleme voraussieht.

Der dritte Typ: Unternehmen, die ganz oben stehen. Es gibt auf kurz oder lang keine Probleme, aber das Management setzt sich selbst hohe Ziele und möchte sie mit aktiven Maßnahmen erreichen.“

… Oder, wie ich gerne sage, „damit die Suppe gelingt, muss sie gerührt werden.“ 😀

Interessanterweise gehörten wir (KL) zu Beginn der 2000er zum ersten Typ; wir hatten eine Antivirus-Maschine höchster Qualität, aber wir konnten kein angemessenes Produkt präsentierenWir mussten den ganzen Ansatz grundsätzlich (was manchmal schmerzte) zu R&D ändern. Nicht nur ein paar Anpassungen hier und da; manchmal musste man wieder von Null anfangen – vom Überholen des Entwicklungsprozesses, bis hin zur Umschreibung des Quelltextes des Produktes. Der Prozess war unangenehm; und ich bevorzuge es, zum dritten Typ zu gehören.

 

Sydney Finkelstein. Why Smart Executives Fail: And What You Can Learn from Their Mistakes

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Ein sehr interessantes Buch, und es liest sich wie ein Krimi. Der Autor analysiert Beispiele globaler (manchmal tödlicher) Geschäftskatastrophen, die zu Verlusten in Höhe von Multimillionen – manchmal Multimilliarden – führten. Unter ihnen: Iridium, Samsung Motors, Enron, DeLorean, Barings und die Dot-Coms. Es werden auch katastrophale Fusionen und Übernahmen (Sony und Columbia Pictures, und Daimler-Benz und Chrysler) hinterfragt.

Jede Geschichte ist auf ihre eigene Art einzigartig, aber interessanterweise fand der Autor bei seinen Nachforschungen heraus, dass die gleichen Fehler in verschiedenen Fällen wiederholt wurden! Und diese Fehler waren keine stümperhaften Manager, unzureichende Ressourcen, Bequemlichkeit oder schlechte Umsetzung. Ganz im Gegenteil – die Unternehmen wurden von kompetenten Leitern/Führern/Visionären geführt, es gab Ressourcen in Hülle und Fülle, und Mitarbeiter waren höchst effektiv, und dennoch… Katastrophe!

Das Problem lag an einer anderen Stelle. Es war eine bestimmte Art, in der das Management vorging. Es schätzte entweder den Markt falsch ein und wendete so veraltete Methoden in einer seit langem veränderten Marktlandschaft an; es begann mit einem ressourcenintensiven Projekt, das auf fehlerhaften Informationen basierte; oder es war von persönlichen Ambitionen geblendet. Es gab auch einen guten Anteil von Betrug. Kurz gefasst, am Ende des Tages tragen der Kapitän und seine ersten Offiziere die Verantwortung für das Schiff.

Obwohl das Buch zu viel Geschwafel enthält und nicht gut strukturiert wirkt (ich denke, es muss noch ein wenig „gekocht“ werden; der Hackbraten ist noch ein wenig roh 😀 ), empfehle ich es dennoch.

PS.

Vorgeschmack: Eins der Kapitel heißt „Seven Habits of Highly Ineffective People“ (sieben Gewohnheiten von höchst ineffizienten Personen). Es handelt von Unternehmensmanagern, die katastrophal endeten. Ich bin mir sicher, dass das nicht nur für Geschäftsführer interessant sein wird, sondern auch für Geschäftsinhaber – so können sie überprüfen, ob sie die richtigen Manager gewählt haben).

PPS.

Hier gibt es noch mehr Details.

 

W. Chan Kim and Renée A. Mauborgne. Der Blaue Ozean als Strategie. Wie man neue Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt

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Dieses Buch gibt zwei geniale Definitionen: Roter Ozean und Blauer Ozean.

Roter Ozean bezieht sich auf traditionelle Märkte; in ihm kämpfen viele Unternehmen unterschiedlicher Größe darum, ihren Teil des Kuchens zu behalten. Hier ist die Konkurrenz unerbittlich, böse und blutrünstig, da es für jeden schwer ist, ganz oben zu bleiben. Beim Blauen Ozean ist es anders. Blauer Ozean bezieht sich auf einen ganz neuen Markt, den es vor kurzem nicht einmal gab, mit nur wenigen Mitspielern, oder nur einem – derjenige, der sich diesen Ozean ausgedacht hat. Dieser kann die Tiefe und Leere nutzen und nach seinen eigenen Regeln handeln.

Roter Ozean ist ein Produkt oder Service, das der Masse bekannt ist. Blauer Ozean ist eine bahnbrechende Technologie oder ein Produkt, das es zuvor nicht gab – es gab keine Nachfrage – und es erscheint plötzlich und (praktisch) aus dem Nichts. Z.B.: Cirque de Soleil, das Ford Modell T, Produkte von Microsoft, usw.; das neue Produkt erstellt selbst seine eigene – neue – Nachfrage oder – einen Blauen Ozean der Nachfrage. 

Die Definition und die Beispiele zu den Ozeanen werden auf den ersten 20 Seiten gegeben. Wofür die anderen 250 Seiten sind, kann ich nicht genau sagen. Außerdem versichern die Autoren, dass sie den Lesern Strategien zum Erstellen/Finden der Blauen Ozeane bereitstellen (d. h., Milliarden Dollar zu verdienen). Jedoch fand ich nichts, das mich erstaunt oder verblüfft hätte. Aber ich denke, dass die Namen der Autoren, würden sie dieses „Geheimnis“ kennen, nicht auf einer Buchklappe, sondern auf der Liste der Milliardäre der Welt zu finden wären.

Kurz gefasst: Das erste Kapitel kann ich wärmstens empfehlen, aber wenn Ihnen Ihre Zeit etwas wert ist, sollten sie die restlichen Kapitel überspringen.

 

Nassim Nicholas Taleb. Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse

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Dieses Buch behauptet, dass die Welt aus zwei Teilen besteht.

Der erste ist vorhersehbar und es passiert nichts Ungewöhnliches. Z. B. ein Casino, in denen extrem hohe Einsätze von oben eingeschränkt werden. Eine Millionen Euro auf einmal zu gewinnen, wird einfach nicht geschehen; um in einem Casino an eine Millionen Euro zu kommen, muss man schon sein ganzes Leben dort verbringen und viel Glück haben.

Der zweite Teil ist die Welt, in der völlig unerwartete Dinge geschehen können, die alles verändern. So wurden einige Unternehmen zu Facebooks, während hunderte (oder tausende) Unternehmen, die ihnen ähnelten, spurlos verschwanden.

Dieses Buch erzählt, wie Menschen (Individuen, Gesellschaft, Unternehmen oder Staat) das Beste versuchen, um nach den Gesetzen der vorhersehbaren Welt zu leben, aber sehr oft in die unvorhersehbare Welt eintauchen – die Welt des „Schwarzen Schwans“. „Schwarzer Schwan“-Ereignisse treten plötzlich auf und haben große Auswirkungen, wie z. B. die Weltwirtschaftskrise, der unglaubliche Erfolg bestimmter Bücher und Filme, fundamentale wissenschaftliche Durchbrüche, kleine (Computer oder Internet) Start-ups, die zu riesigen Unternehmen werden, usw. Das Buch beschreibt, wie man in der Welt des Schwarzen Schwans nicht auf das vertrauen kann, das man weiß, sondern darauf, dass man nicht viel weiß – und viel zu wissen bekommen wird…nachdem man auf den Schwarzen Schwan getroffen ist.

Wenn Sie also zu denen gehören, die an dieser Welt interessiert sind und versuchen, diese Welt zu verstehen – dann ist dies ein Buch für Sie. Denken Sie jedoch daran, dass Sie, wie bei vielen Büchern (einschließlich der meiner Liste hier), aussortieren müssen. Manchmal kommt der Autor vom Thema ab und einige seiner Ideen sind ein wenig schwierig zu begreifen/glauben!

Das Faszinierende an diesem Buch ist, dass man nach ihm glauben könnte, dass alle Finanzanalysten, Ökonomen und Soziologen passionierte Betrüger sind! Der Autor hasst auch… die Franzosen (!) und… die Gauß-Verteilung (Normalverteilung) :). Außerdem kommt der Autor oft wie ein chronischer Geisteswissenschaftler rüber (ich lese eher keine Bücher von solchen Autoren), obwohl er tatsächlich ein Mathematikprofessor ist. Ganz davon abgesehen: Lesen und genießen Sie das Buch!

Hier ist nur ein Zitat, das die… originellen Ideen des Autors widerspiegelt (frei übersetzt):

„Einige Fachleute, die sich selbst als Experten bezeichnen, sind tatsächlich nichts dieser Art … die meisten von ihnen sind Krawattenträger.“

—-8<—-

Als nächstes, Leute – drei Bücher aus der dritten Kategorie, die ich am Anfang des Posts erwähnt habe – Bücher von bewährt erfolgreichen, berühmten, visionären/fleißigen/glücklichen Individuen, die der Welt erzählen, wie sie zu Erfolg kamen – und wie Sie es (vielleicht) auch schaffen können.

 

Richard Branson. Screw It, Let’s Do It: Lessons In Life

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Das ist die persönliche Geschichte eines sehr cleveren und unterhaltsamen Individuums in einem Format, das sehr angenehm zu lesen ist. Ich persönlich bewundere die Art von Sir Richard, wie er Dinge anpackt, und ich denke, dass unsere Führungsstile viel gemeinsam haben. Ich bin mir sehr sicher, dass Freude an dem, was man tut, für Geschäftserfolg entscheidend ist. Hoch hinauszuwollen und keine Angst vor Hürden zu haben, ist ebenfalls wichtig. Und bin auch der Meinung, dass Geld allein nicht das einzige Ziel sein sollte; es sollte allein ein angenehmer Nebeneffekt von guter, interessanter und erfolgreicher Arbeit sein.

 

Lee Kuan Yew. From Third World to First: The Singapore Story – 1965-2000

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Die Memoiren des Mannes hinter Singapurs Wirtschaftswunder.

Meiner Meinung nach war Lee Kuan Yew eine der größten Persönlichkeiten des 20.Jahrhunderts: der ideale Politiker und ein Beispiel für die Weltspitze. In weniger als 40 Jahren wurde Singapur von einem problembelasteten Staat zu einem der entwickeltsten Industriezentren in Südostasien. Hier wird Singapurs Wandlung beschrieben, sowie das, was das Staatsoberhaupt für diese Transformation machen musste. Aber das Buch besteht nicht nur aus Erinnerungen eines Politikers; es beinhaltet auch sehr nützliche Überlegungen zum Gewinn von Anerkennung und Erfolg.

 

Walter Isaacson. Steve Jobs.

Details

 

Die offizielle 600+ Seiten Biografie von Steve Jobs, auf die ich kurz nach Erscheinung in meinem Blog einging.

Es handelt sich um ein sehr interessantes Buch, das beinahe zeigt, warum das Unternehmen Apple so ist wie es ist. Ich empfehle es jedem, der an der Geschichte und Perspektiven der IT-Industrie interessiert ist; jedem, dem das lang herrschende Patt zwischen Apple und Microsoft, Google, Samsung usw. nicht kalt lässt; und jedem, der ein Auge auf den Krieg um das „beste System“ wirft.

 

PS. Es ist möglich wahrscheinlich, dass diese Liste nicht vollständig ist. Ich bin mir sicher, dass es andere alte und neue Bücher gibt, die ich nicht kenne. Sollten Sie also ein Buch kennen, das interessant und lesenswert ist, lassen Sie es mich in den Kommentaren unten wissen!

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