Bestes Testergebnis – im fünften Jahr in Folge!

Schneller, zuverlässiger, technischer und natürlich am bescheidensten…

…Ja, Sie haben es sich schon gedacht, dass das wir sind – WIEDER EINMAL!

Uns wurde gerade die Auszeichnung „Product of the Year“ vom unabhängigen, österreichischen Testlabor AV-Comparatives verliehen. Dass wir bei AV-C an der Spitze stehen, wird langsam eine Januar-Tradition: 2011201220132014 und jetzt 2015! Hurra!

year award 2015 product of the year_CS6

Image00002Aber wie wurde der Gewinner ermittelt?…
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Cyber-News: Atomkraftwerke mit Sicherheitslücken und Cyber-Säbel… Kontrolle?

Hier ein kurzer Blick und Kommentar auf ein paar „News“ – eher Updates – zu Themen, von denen ich schon seit Jahren spreche! Ich mag es nicht, das zu sagen, aber: ICH HAB’S JA GESAGT!

(Zufälliges Fotos) des Cattenom-Atomkraftwerks in Frankreich, wo – wie ich hoffe – in Bezug auf die Cyber-Sicherheit alles tip-top ist.(Zufälliges Fotos) des Cattenom-Atomkraftwerks in Frankreich, wo – wie ich hoffe – in Bezug auf die Cyber-Sicherheit alles tip-top ist.

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AV-SCHUB.

Es war einmal… (selbst die Älteren können sich nicht mehr erinnern, wann). Rund um die Jahrhundertwende (also vor fast 15 Jahren) veröffentlichten wir die am wenigsten erfolgreiche Version unserer Antivirus-Lösung. Sie war mega-leistungsfähig, wenn es um den Schutz vor Schadprogrammen ging, hatte eine riesige Menge an Einstellmöglichkeiten, war aber zu groß und zu langsam, vor allem verglichen mit ihren Vorgängerversionen.

Ich könnte nun Fragen stellen wie „Wer ist daran schuld?“, „Was muss getan werden?“, usw. Aber das mache ich nicht (ich erwähne nur nebenbei, dass wir damals einige einschneidende Personalentscheidungen getroffen haben). Wer könnte sagen, wo wir ohne diesen alten Schluckauf heute als Firma ständen. Das Wichtige ist, dass wir realisiert haben, dass wir einen Fehler gemacht haben. Wir haben unsere Hausaufgabe gemacht und die nächste Version war ihren Mitbewerbern in allen Bereichen überlegen. Es war die Antivirus-Engine, die uns zur Dominanz bei den weltweiten Antivirus-Verkäufen brachte, und unser Anteil wächst nach wie vor.

Es stimmt schon, unsere neuen Produkte waren denen aller anderen in jeder Hinsicht überlegen, inklusive bei der Leistung. Aber dennoch verfolgte uns der Gestank der Langsamkeit viele Jahre… Nun, ehrlich gesagt, stinkt dieses Thema immer noch ein bisschen. Damals taten unsere Mitbewerber viel für das Internet-Trolling – und sie können immer noch nicht damit aufhören. Vielleicht weil es sonst nichts gibt, mit dem sie uns trollen könnten :).

Doch jetzt ist Zeit für den Frühjahrsputz. Wir werfen den Bullsh*t raus, der sich über die Jahre angestaut hat!

Hier einige Testergebnisse aktueller Leistungstests von Antivirus-Produkten. Einfach nur die klaren Fakten einiger respektierter Testlabors – etwas zum Nachdenken. Sehen Sie sich die Ergebnisse anderer Hersteller an, vergleichen Sie und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

1. AV-Test.org

Ich habe es schon oft gesagt, dass man, wenn man ein objektives Bild bekommen möchte, eine möglichst breite Reihe von Tests mit der größtmöglichen historischen Perspektive ansehen sollte. Es gibt berüchtigte Fälle, in denen Hersteller „aufgemotzte“ Versionen ihrer Programme für spezifische Tests zur Verfügung gestellt haben, anstatt der regulären Versionen.

Die Jungs von AV-Test.org aus Magdeburg haben sehr gute Arbeit geleistet, die Ergebnisse von 23 Antivirus-Lösungen aus dem letzten Jahr (01/2014 – 01/2015) zu analysieren, um festzustellen, wie stark jedes Produkt den Computer verlangsamt.

Nun, es war schön, die kleine „Medaille“ für die Entwicklung der schnellsten Antivirus-Lösung zu bekommen 🙂 

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„KEINE PANIK, DAS IST EIN ÜBERFALL.“

Startups – sie sind risikoreich und kommen nur langsam in Fahrt. Sie brauchen viel Geld, die Fähigkeit, in die Zukunft sehen zu können, und ein Näschen dafür, wo sich das Investment wirklich rentiert. Sie brauchen Jahre, um richtig in Gang zu kommen; und nur eines von zwanzig (oder sogar mehr) stirbt nicht einen frühen Tod.

Risikokapitalgeber, so genannte Venture Capitalists, haben immer schon Startups finanziert, doch es gibt eine neue Art von Venture Capitalist. Diese fragen „Warum soll man sich Stress machen und das Risiko mit Startups eingehen, wenn man auch in etwas anderes investieren kann… nämlich Patent-Trolle?!“ Ein solcher neuer Investor ist Bentham IMF (ich gebe deren Webadresse absichtlich nicht an; ich will die Firma nicht auch noch bei ihrer SEO unterstützen. Wenn Sie wollen, finden Sie die Seite sicher).

Die Rechnung ist gaaanz einfach: Der Investor gibt Geld, sagen wir mal eine bis zehn Millionen Dollar, für einen Patentfall mit geringem Risiko, der gegen reiche Opferfirmen geführt wird, und jeweils nicht weniger als zehn bis hundert Millionen Dollar einbringen kann (sie hoffen also auf eine zehnfache Investmentrendite). Die Tatsache, dass Patent-Trolle in den USA (selbst wenn sie verlieren) keinen Cent an die Gegenseite zahlen, und der durchschnittliche Prozentsatz von zugesprochenem „Schadensersatz“ oder Zahlungen bei außergerichtlichen Einigungen bis zu 99 Prozent betragen kann… nun, das ist dann praktisch eine Investmentmasche mit garantierter Rendite!

Wer zum Teufel braucht schon Innovationen? Viel besser: Geld in kleine Patent-Trolle „investieren“, so dass diese echte Innovatoren ausnehmen verklagen können. Toll. Der amerikanische Traum verkehrt und auf den Kopf gestellt. Der neue amerikanische Patent-Traum in Reinform!

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PRAKTISCHE ANLEITUNG ZUM ERFINDEN EINER SENSATION.

Es gibt viele Möglichkeiten, in den Medien irgendetwas Sensationelles zu bringen. Eine praktische Art ist es, zu spekulieren und Verschwörungstheorien zu entwickeln. Leider sind solche Geschichten gefragt und sie haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, große Wellen zu schlagen.

Doch wie kann eine global arbeitende, russische Firma eine Rolle in einer Verschwörungstheorie spielen? Nun, das ist einfach: Es sollte ein teuflisches Insider-Verhältnis mit den russischen Geheimdiensten geben (um den „ich-hab’s-ja-gewusst“-Effekt zu erzeugen). In vielen Fällen kann man das Adjektiv „russisch“ mit jedem anderen ersetzen, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Das ist ein simples, aber effektives Rezept für einen sensationslüsternen Artikel. Das Ausnutzen von Paranoia ist immer eine großartige Masche, um die Leserzahlen zu erhöhen.

Es gibt Fragen, die wir schon millionenfach beantwortet haben: Welche Verbindungen haben wir zum KGB? Warum enttarnen wir Cyber-Kampagnen westlicher Geheimdienste? Wann wollen wir Edward Snowden einstellen? Und viele andere der Art „Haben sie aufgehört, ihre Frau zu schlagen?“

Wir sind eine transparente Firma, also haben wir detaillierte Antworten. Natürlich möchten wir jede Spekulation über unsere Teilnahme an irgendwelchen Verschwörungen zerstreuen. Wir haben nichts zu verbergen: Wir sind in der Sicherheitsbranche tätig und um dort erfolgreich zu sein, muss man für genaue Prüfungen offen sein.

Zu meinem Bedauern gibt es manchmal Journalisten, die etwas Sensationslüsternes veröffentlichen, ohne die offensichtlichen und/oder einfach zu bekommenden Fakten bei ihren Behauptungen in Betracht zu ziehen, und damit gegen ihr Berufsethos arbeiten. Und manchmal hält der schlechte Journalismus der Regenbogenpresse auch bei hochwertigen Medien Einzug. Ich möchte heute einen solchen Fall kommentieren.

Die modische Suche nach Kreml-Verschwörungen hat in der vergangenen Woche auch manche Journalisten bei Bloomberg erreicht. Interessanterweise passierte das kurz nach unseren Veröffentlichungen zur Equation Group.

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Das größte Gerät der Welt – Teil zwei.

Bonjour mes amis!

Ok, es gab als Vorspeise die Suppe; gehen wir zum Hauptgang… oder besser in den Hauptgang – direkt in den Auflauf, der als Hauptgang serviert wird, und schauen wir uns die Füllung an – sozusagen Steak und Niere hier…

Einfacher gesagt: Lassen Sie uns herausfinden, was innerhalb der Mauern dieser einfachen Gebäude an der schweizerisch-französischen Grenze passiert, wo Atomphysiker die Beschaffenheit unserer Umwelt studieren – und das in deren Innerstem.

CERN

CERN

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Das größte Gerät der Welt – Teil eins.

Es ist nicht nur das größte Gerät der Welt, sondern auch das teuerste und innovativste. Das bedeutet natürlich, dass es total computerisiert ist. Ich frage mich, welche Antivirus-Lösung darauf läuft :).

Was wir hier haben, ist ein modernes Weltwunder. Forschung auf dem neuesten Stand des theoretischen und praktischen Wissens der Teilchenphysik die Erforschung der Materie. Schon seit den 1950er Jahren wurde hier Bahnbrechendes geleistet, etwa das kleine Ding, das 1989 hier erfunden wurde… das World Wide Web!

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Verschlüsselte Kommunikation und reale Sicherheit: Die Balance finden.

Die aktuelle Debatte nach David Camerons Vorschlag, in Großbritannien verschlüsselte, private Kommunikation zu verbieten, hat einige sehr wichtige Probleme aufgezeigt.

Der Vorschlag würde ein Verbot von Messengern wie WhatsApp, iMessage oder Snapchat in Großbritannien bedeuten. Technisch ist das zwar möglich, doch so ein Verbot für die Nutzung aller verschlüsselten Kommunikationskanäle ist nicht leicht durchsetzbar.

Und ich bezweifle, dass so etwas dem Land mehr Sicherheit im Offline-Bereich bringen würde.

Die Aufgabe von Sicherheitsdiensten und Strafverfolgungsbehörden ist, die Öffentlichkeit vor Kriminellen, Terroristen und anderen Bedrohungen zu schützen. Es scheint, als wollten Sicherheitsdienste die Möglichkeiten haben, auf unsere Kommunikationen zuzugreifen, um illegale Aktivitäten zu unterbinden und verhindern zu können, und um damit die Öffentlichkeit besser schützen zu können.

Doch Verschlüsselung ist lebenswichtig für die Cyber-Sicherheit und um Kommunikationen vor Hackern und Cyberkriminellen zu schützen. Müssen wir den Schutz unserer Daten und Online-Kommunikation aufgeben, um die Sicherheit im täglichen Leben zu verbessern? Ich bezweifle sehr, dass wir das tun sollte.

Ich denke, dass ein Verschlüsselungsverbot, wenn es denn eingeführt wird, die Offline-Sicherheit nicht fühlbar verbessern wird. Aber es wird auf jeden Fall den Stand der Cyber-Sicherheit verschlechtern und schließlich normale Anwender und Firmen allen möglichen Cyber-Angriffen, Hackings und Spionageversuchen aussetzen.

Regierungen haben schon oft versucht, die IT-Sicherheit zu untergraben, um Daten sammeln zu können. So haben wir in unserem Virenlabor bereits Schadprogramme mit der Qualität staatlicher Programme analysiert (etwa Flame), die unter anderem legitime Programme wie Microsoft Update ausnutzen.

Ich kenne den Wert der mit dieser Aktion gesammelten Daten nicht, doch die Existenz solcher Schadprogramme hat der globalen Cyber-Sicherheit nicht gut getan.

Ich glaube, das eigentliche Problem hier ist, dass globale Staatsführer und Geheimdienste anscheinend einen Widerspruch zwischen Sicherheit und Cyber-Sicherheit sehen; während die Cyber-Sicherheit eigentlich ein wichtiger und wertvoller Teil der allgemeinen Sicherheit sein sollte.