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Weltweites Schwimmen – Teil 2

Okidoki. Es wird weitergekrault und es geht zum nächsten Halt auf unserer weltweiten Schwimmreise – Europa.

 6. Warmes Meer auf Santorin

Santorin ist eine Vulkaninsel oder ein Inselvulkan. Sie ist eigentlich ein Inselring, der der Überrest des Kraters eines riesigen Vulkans aus vergangenen Millennien ist, mit einem neuen Vulkan, der in der Mitte des Rings wächst, der ab und zu ausbricht und größer wird. Ich war vor kurzem auf Santorin und schrieb dazu in diesem Blog  recht viel.

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Die Kurilen: Warum, wo, wie.

Wo in aller Welt kam die Idee her, eine Kreuzfahrt zu machen, aber nicht zu touristenfreundlichen tropischen Inseln, sondern zu – aus gutem Grund – meist unbewohnten, polarartigen Inseln?

Das ist eigentlich ganz einfach…

Mein Lieblingsort für den jährlichen „harten Reset“ im August ist Kamtschatka: Vulkane, Geysire, heiße Quellen, Bären und viele weitere extreme Extreme. Aber… nun ja, in Kamtschatka war ich schon – und das mehr als einmal. Also war es Zeit für etwas Anderes, aber doch Ähnliches…

Immer, wenn ich in Kamtschatka bin, sagen die Einheimischen, „aber auf den Kurilen ist es noch besser…“. Und dann war auch noch meine Geistesverwandte Olga Rumyantsevaschon auf den Kurilen und hat nicht aufgehört, darüber zu reden… Also wurde ich über die Jahre immer neugieriger – bis die kritische Masse erreicht war und von… nun ja, von mir beschlossen wurde, dass die nächste August-Rebooting-Reise auf die Kurilen gehen würde.

Nachdem das – vor etwa einem Jahr – beschlossen worden war, ging es mit den Vorbreitungen los, die dann ein Jahr später endeten. Das „wer“ wurde festgelegt (vor allem Liebhaber von extremem Tourismus und extremer Naturbewunderung), die optimale Route wurde berechnet, das Kurilen-Gebiet wurde geprüft und das passendste Transportmittel ausgewählt. Wichtig war, alle beteiligten darüber zu informieren, dass das keine touristische Reise á la Fitneßstudio>Strand>Pina Colada>Spa>Cuba Libre>Taschenbuch>Single Malt… werden würde. Sondern eine wilde Seereise in rauem Klima auf noch raueren Inseln, ohne Internet oder Handyempfang.

Zurück zu den Wurzeln, zurück zur Natur.

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Kurilisches KLima.

Um echte Tundra zu sehen, muss man anscheinend gar nicht in den hohen Norden (oder tiefen Süden – zum Beispiel nach Tierra del Fuego) reisen; denn etwas sehr Ähnliches kann auch in absolut moderateren Breiten gefunden werden. Zum Beispiel auf den Kurilen.

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Hier auf den Kurilen hat sich Mutter Natur anscheinend einen freien Tag genommen, als letzte Hand an das Klima angelegt wurde. Auf der einen Seite der Inselgruppe liegt der kalte Pazifik, auf der anderen Seite das bitterkalte Ochotskische Meer. Wenn der Wind von Süden her bläst, kann es warm und schwül sein; wenn er von Norden her kommt, überzieht eine sibirische Kälte das Land. Es ist also alles etwas durcheinander. Aber im Winter ist es hier generell immer sehr kalt – mit hüfthohem Schnee; während es im Sommer nur mittelmäßig kalt ist – aber immer mit hoher Luftfeuchtigkeit, plus Nebel, plus nieselnd, plus Regen. Read on: Kurilisches KLima.

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