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Ein Gaijin wägt die japanische Bahn ab.

Nach noch mehr Nonstop-Business-Besprechungen und Gespräche und Reden – diesmal in Nagasaki – sind wir mit einem Hochgeschwindigkeitszug in totaler Finsternis weitergefahren. Sie werden nie erraten, wohin – aber hier ist ein Tipp:

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Ok, neugierig genug gemacht. Wir sind auf die Insel Kyushu gerast, und zwar in die Stadt Fukuoka (die Hauptstadt der Präfektur gleichen Namens), genauer gesagt in das Hakata-ku-Viertel. Interessanterweise sind die Züge (inklusive unserem), die ins Hakata-Viertel fahren, als „Züge nach Hakata“ und nicht als „Züge nach Fukuoka“ ausgeschrieben. Das ist, als hätte man in Großbritannien „Züge nach Kings Cross“ statt „Züge nach London“. Ungewöhnlich.

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Epizentrum.

Wie Sie sich vielleicht schon gedacht haben (oder vielleicht auch nicht) – das hier ist Nagasaki:

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Bei meinem diesmaligen Japanaufenthalt war ich praktisch immer im Anzug – inklusive Krawatte! So etwas Ungewöhnliches kann nur eines bedeuten: Kein Sightseeing auf dem Terminplan. Aber es gibt einen Platz in Nagasaki auf den ich einfach nicht verzichten konnte. Dort, wo vor 70 Jahren die Bombe einschlug.

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Japan an einem Tag.

Puh! Für einen Moment dachte ich, ich wäre zu alt für all das. Aber nur für einen Moment :)…

Ich habe gerade eine verrückt schnelle Geschäftsreise nach Japan gemacht. Drei Inseln (Honshu, Kyushu und Okinawa) und vier Städte – manche sehr bekannt, andere nicht so sehr. Und anders als sonst üblich, gab es praktisch kein Sightseeing im Terminplan, nur Besprechungen, Reden und Interviews. Aber Sie kennen mich ja: Es gibt immer etwas, über das man schreiben und auf das man die Kamera richten kann!…

Der japanische Markt ist komplex, kompliziert, fordernd, konservativ, hart. Das Geschäft läuft immer gut und die Zahl unserer Kunden und Partner wächst – aber nur sehr langsam. So langsam, dass ich höchstpersönlich zwei oder drei Mal im Jahr vorbeischauen muss – viel öfter als in anderen Ländern. Nicht, dass ich mich darüber beschweren möchte. Regelmäßige Leser meiner Artikel wissen, dass ich eine Schwäche für Nippon habe.

Der Terminplan ist in Japan immer sehr voll, doch dieses Mal war es einfach verrückt. Ein Nonstop-Marathon aus Besprechungen, Interviews, Präsentationen und Verhandlungen. Das hat mich fast auch physisch gepackt. Also habe ich mich natürlich auf ein schönes, warmes, weiches Bett am Abend im Hotel gefreut. Aber hey, ein nicht ganz so warmes, hartes Bett? Auch das tut es!…

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Was den Trip so besonders anstrengend machte, war wahrscheinlich, dass er auf einen ähnlich geschäftigen Ablauf in Peking folgte. Aber es gab beim Aufwachen an diesem Morgen keinen Zweifel: Ich war in einer der interessantesten und ungewöhnlichsten Städte des Planeten – eine meiner persönlichen Favoritinnen. Klarer Himmel und der Fuji im Hintergrund (auf dessen Gipfel ich schon zweimal war!). Zweifelsohne… Tokio!

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Sight-see-ing – in Pe-king.

Vor ein paar Monaten schrieb ich zum Thema Touristenattraktionen und Urlaubsbegebenheiten in und um Peking: die Tempel in Peking, den Sommerpalast und eine Militärparade.

Aber es gibt noch viele tolle Attraktionen mehr; so viele, dass man Wochen damit verbringen kann, sie alle anzusehen. OK, ich habe kaum mehrere Wochen Zeit (außer es geht um Kamtschatka 🙂 ), aber zumindest schaffe ich es, ein bisschen Tourismus zwischen meine Geschäftstermine zu quetschen – und genau das habe ich in der chinesischen Hauptstadt gemacht, wo ich zum zweiten Mal in zwei Monaten war. Ich hatte die Chance, ein paar bekannte und weniger bekannte Orte zu besuchen. Hier kommt der Bericht dazu:

1. Der Himmelstempel. Ein Tempelkomplex von außergewöhnlicher Schönheit (wie so viele im Osten). Seine Größe ist grandios riesig (sogar nach Pekinger Standards), die Luft ist gut zu Atmen und es ist sehr schön, hier herumzugehen. Die Luft ist vor allem an den seltenen Tagen, an denen ein nördlicher Wind über Peking weht, besonders sauber (als wir dort waren, war dies der Fall): Die ganze verschmutzte Luft und der Smog werden von der Metropole weggeblasen (ich mag gar nicht darüber nachdenken, wohin 🙂 ) und der Himmel ist kristallklar und blau.

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Den Code chinesischer Eintrittskarten knacken.

Hallo zusammen!

Aus irgendeinem Grund, den ich nicht genau kenne, behalte ich Konferenz-Namensschilder und manchmal auch Eintrittskarten zu Touristenattraktionen, die ich in aller Welt besuche. Diese Sammelleidenschaft gerät außer Kontrolle – ich habe eine große Schachtel mit Namensschildern in einer Ecke meines Büros und die quillt langsam über.

Das Problem wurde von einem Journalist der New York Times, der mich kürzlich interviewt hat, gut zusammengefasst: „Was ist DAS?“ fragt er und zeigte erstaunt auf die ausgebeulte Schachtel :). Ich muss mal ein bisschen Feng Shui anwenden. Es ist ja nicht so, dass ich mir die Schilder und Karten eines Tages alle ansehen werde – Fotos sind viel besser als Erinnerungen… Aber ich schweife ab – und das schon vor dem Anfang!…

…Also, zum Anfang… Bei meinem kürzlichen Urlaub im versteckten China sammelte ich eine ganze Menge Eintrittskarten zu Nationalparks, Naturschutzgebieten, historischen Sehenswürdigkeiten und anderen Attraktionen.

Auf den ersten Blick nichts Besonderes – nur die üblichen Papierkarten oder dünne Kartons. Aber wenn man genauer hinsieht…post-29-0-05724300-1445867286 Read on: Den Code chinesischer Eintrittskarten knacken.

Pandagarten.

Meinen aktuellen China-Urlaub verbrachte ich vor allem in der Provinz Sichuan (beim Großen Buddha von Leshan, dem Emei, in Huanglong und Jiuzhaigou). Die Leute sagen: Man soll sich den örtlichen Gepflogenheiten anpassen. Ich sage: Wenn man in Sichuan ist, soll man sich den Pandas anpassen!

Irgendwie habe ich nun schon eine Menge über China geschrieben – seine Berge, Schluchten, Wälder, Wasserfälle, Seen, Straßen, Flughäfen, Warteschlangen, Buddhas und das Wetter – aber ich habe bisher Chinas wichtigstes, überall geliebtes Tier total unterschlagen! Um das zu ändern, geht es in diesem Beitrag um den chinesischen Panda, und nichts wird mehr unterschlagen…

Hier ist einer – in der Chengdu Panda Base.

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Giant #panda is endangered species with ~3K of them living in the wild. Despite this animal is classified as a 'bear' its' diet consists almost exclusively of bamboo. Panda consumes up to 15kg of bamboo. Why so much? Because it digests if 17% of that amount. Because panda is still a bear // В мире в дикой природе осталось около 3 тыс. #панда Хотя эта животинка считается медведем, кушает она почти только бамбук. В день до 15 кг. Зачем так много? А потому что панда способна усваивать только 17% этой пищи. Медведь есть медведь! #ekinchina #China #Китай #Чэнгду #Chengdu

A photo posted by Eugene Kaspersky (@e_kaspersky) on

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Das Tal der neun Dörfer.

Nächster Halt auf unserer Reise durch das versteckte China – das Tal der neun Dörfer, aka Jiuzhaigou (九寨沟) Nationalpark: Eine WEITERE absurd atemberaubende, chinesische Naturschönheit!

Kaskaden aus Seen und Wasserfällen, kristallklares – wenngleich fluoreszierend-türkises! – Wasser in den Seen und ein sonderbarer Wald horizontal wachsender Bäume unter dem sonderbaren, gefärbten Wasser. Und all das in einer absolut malerischen Berglandschaft. Und im Herbst gibt’s noch einen Bonus: die Rot-, Gelb- und Orange-Töne des Herbstlaubs. Oh, mein Gigabyte.

jiuzhaigou-china-1Kein Filter – nein, ehrlich nicht!

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Mit Huanglong kann man nichts falsch machen

Ein halbe Flugstunde vom nicht so kleinen (14 Millionen Einwohner!) Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas, liegt ein weiteres Meisterwerk chinesischer Naturschönheit: Huanglong. Im Grunde ist das Ganze eine Kaskade heller, leicht gefärbter Seen und Wasserfälle, die von hochmineralisiertem (kalkhaltigem) Wasser gebildet werden. Aber das ist genug der Worte. Sehen Sie sich nur einmal die Fotos an…

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