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Hawaii High-Five-0.

Aloha, Leute!

Ich kühle mich gerade nach einem Besuch von Big Island, der Hauptinsel der Hawaiianischen Inselgruppe, ab. Was für ein erstaunlicher Ort – einfach umwerfend mit seiner Mischung aus perfektem Wetter, unberührten Ozeanen, lebhaften Vulkanen, opulenten Dschungeln und atemberaubender Schönheit. Aloha Hawaii und Mahalo Hawaii :).

Dass hier nicht alles hundertprozentig so amerikanisch wie Apple Pie ist, merkt man schon auf dem Flug in den 50. US-Staat (der im Jahr 1959 als letzter den USA beigetreten ist). Statt dem üblichen „Thank You“ am Ende der Lautsprecherdurchsagen, hört man von den Stewardessen „Aloha and Mahalo!“ – ganz so also würden Sie ankündigen, dass man hier nicht so richtig in die USA reist… Es ist einfach anders – also machen Sie sich bereit!

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Wodka für die Völkerverständigung?

Aloha, Leute!

Heute berichte ich aus Hawaii. Ja, für manche ist das Leben echt schön :).

wodka und mehr

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Der Elefant ist gelandet.

Hallo zusammen!

Unser abgefahrener, grüner Elefant ist zu Hause!

Elephant de Triomphe

Spanische Augen, moskauer Himmel

Leider bin ich selbst gerade nicht in Moskau. Also habe ich gar nicht sehen können, wie der smaragdgrüne Elefant der Hoffnungdie letzten anstrengenden und gefährlichen Meter seiner Reise von Chelsea in unser Büro zurückgelegt hat. Allerdings wurden einige KL-Kollegen Zeuge der Landung des AdlersElefanten, also habe ich sie nach ihren Eindrücken befragt. Sie haben auch viele Fotos gemacht, die gleich zu sehen sein werden. Ach, ich kann es nicht erwarten, wieder nach Moskau zu kommen – so dass ich den neuesten Zugang zum KL-Team umarmen kann!

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Alle elektrische Macht dem Volk!

Elektoautos sind die Zukunft. Sie werden die Welt erobern. Und das ist gut für die Erde (solange der benötigte Strom auch umweltfreundlich produziert wird, aber das ist ein anderes Thema…).

Hier und da gehören Parkplätze mit Aufladestationen bereits zum Stadtbild – zumindest in größeren Städten. Also haben wir beschlossen, damit gleichzuziehen und haben in der Parkgarage unseres Moskauer Büros einige Parkplätze für Elektroautos eingerichtet. Natürlich haben wir diese grün markiert (was natürlich gut passt, da ja unsere Firmenfarbe auch grün ist).

Elektro parkplatz

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3, 2, 1… Start!

Endlich! Ein weiterer Traum ging in Erfüllung – ich habe beim Start einer Raumfähre zugesehen. Hurra!

Letzte Woche hat die Raumfähre den Raumhafen von Baikonur in Kasachstan verlassen, und am Wochenende hat es bereits die Internationale Raumstation erreicht und daran angedockt. Die Crew besteht aus zwei Russen und einem Amerikaner – was auch erklärt, warum in der Stadt und in unserem Hotel viel amerikanisches Englisch zu hören war.

Wir haben den Start aus einer Entferung von etwa zwei Kilometern gesehen, was sich vielleicht weit weg anhört, aber das ist es nicht. Hier geht es nicht um U2, die in einem Stadion auftreten, und wo ein Platz ganz hinten nur Zeit- und Geldverschwendung ist… Das hier ist Baikonur. Die gewaltige Energie, die die riesigen Raketenmotoren erzeugten, hat alles um uns herum zum Wackeln gebracht. Es fühlte sich an, als wäre gleichzeitig mit dem Start ein Erdbeben. Etwas entnervend.

Baikonur Space Launch Center

Der Stachel auf der Spitze bedeutet, dass die Rakete bemannt ist; ohne so einen Stachel wäre keine Crew an Bord und es wäre eine unbemannte, ferngesteuerte Frachtmission.

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Neues Büro in Korea, Déjà Vu in Hainan & Fisch.

Hallo zusammen!

Eine weitere intensive Weltreise-Etappe ist vorbei – endlich! Wir waren fast zwei Monate lang unterwegs und haben insgesamt acht Länder besucht. In dieser Reihenfolge: Dominikanische RepublikBrasilienChile (Patagonien) – Saudi-Arabien – Italien – Deutschland – Korea – China.

Der zweite Teil der Reise war wirklich hart – ein Nonstop-Sprint statt dem beständigen Joggen, das wir normalerweise anstreben. Besprechungen, Reden und Reisen von A nach B nach C… mit kaum einer Pause dazwischen, nicht mal einem Spaziergang nach einem langen Tag – und das zwei Wochen lang! Ich fing an, mich ausgebrannt zu fühlen – wenn die gewohnte Begeisterung und die Lust am Leben einfach verschwinden und alles entweder uninteressant oder irritierend oder beides ist. Fast wie ein Jetlag – der sich auch von akut zu chronisch entwickelt hat… Auftritt für ein bisschen benötigte VORGESCHRIEBENE Freizeit. Glücklicherweise auf Hainan – der chinesischen Insel, die etwa 30 Kilometer südlich des Festlands liegt. Oh Mann, wie ich das gebraucht habe. Und, oh Mann, wie ich das genossen habe.

Hainan, Sanya

Diese letzte Welt-Tour zusammenzufassen dauert nicht lange, denn seit Patagonien war kaum Zeit für touristische Aktivitäten. Also, ganz kurz…

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Online-Betrug und der Kampf gegen die Betrüger.

Das Internet, mobile Geräte und ähnliche praktische Helfer haben so viel Nützliches in unser Leben gebracht, dass es manchmal schwer ist, sich vorzustellen, wie irgendjemand früher ohne diese Dinge auskommen konnte. Sie wissen schon: Flugtickets online kaufen und online einchecken, Online-Shopping und Online-Banking, Datenaustausch über mehrere Geräte hinweg, Beschäftigung für die Kinder auf dem Rücksitz mit einem Film auf dem Tablet (in meiner Jugend sind wir einfach nur dagesessen oder haben „Ich sehe was, das Du nicht siehst“ gespielt). Aber ich schweife ab, und das schon am Anfang des Artikels…

Leider brachte das Internet zusammen mit all den guten und hilfreichen Dingen, die das Leben einfacher machen, auch andere Dinge – schlechte Dinge, die schädlich und gefährlich sind. Schadprogramme, Spam, schwer zu verfolgende Cyberkriminelle, Cyberwaffen, usw., usw. Und es gibt auch noch den Internet-Betrug, über den ich in diesem Beitrag schreiben möchte, oder – mehr auf den Punkt gebracht – darüber, wie man ihn bekämpfen kann.

Doch lassen Sie uns mit den Grundlagen beginnen: Wer leidet am Internet-Betrug?

Konsumenten? Ja schon, aber verglichen mit Firmen nicht so stark: Die Hauptlast der Kosten, die durch Online-Betrug entstehen, werden von den Banken, Händlern und im Grunde von jedem, der ein Online-Geschäft betreibt, getragen.

Die Hauptlast der Kosten, die durch Onlinebetrug entstehen wird von allen getragen, die Online-Geschäfte betreiben.

Hier ein paar Zahlen, die das Ausmaß des Internet-Betrugs zeigen:

  • Im Jahr 2012 betrug der direkte Verlust durch Online-Betrug alleine in den USA 3,5 Milliarden Dollar
  • Dieser Verlust wurde durch etwa 24 Millionen betrügerische Online-Bestellungen verursacht
  • Fast 70 Millionen Bestellungen wurden aufgrund des Verdachts auf Betrug storniert

Das alles ist ziemlich alarmierend.

Online financial fraud

Ergreifen die Online-Händler in der Zwischenzeit Maßnahmen gegen Betrug?

Oh ja, das tun sie. Reichlich!

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Der Tag, an dem ich die Kanzlerin traf.

Hallo zusammen!

Glücklicherweise war ich in diesem Jahr wieder an unserem Stand auf der CeBIT in Hannover, wo ich eine sehr bedeutende Persönlichkeit getroffen habe. Ich denke, das folgende Foto sagt alles…

CeBIT 2014

Meine Regel für Krawatten: Von Ministerebene aufwärts. Hat wieder einmal gepasst.

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Patagonien: Pata-Utopia.

Jules Verne, dicke Abenteuerromane, Die Kinder des Kapitän Grant, Paganel und Patagonien

Solche Kindheitserinnerungen sind irgendwo in den Tiefen meines Gehirns eingebrannt. Ich habe mir immer die mysteriösen Länder in weitentfernten Ecken der Welt vorgestellt – exotisch und ungewöhnlich… aber immer wunderschön.

Es stellt sich immer wieder heraus, wie exakt diese Vorstellungen waren. Denn vier Jahrzehnte später bin ich wirklich in Patagonien auf einer Wanderung, und wenn ich das Land mit nur einem Wort beschreiben müsste, wäre das nicht schwer: wunderschön.

Nach unserem Aufenthalt in Brasília hatten wir ein paar Tage übrig. Und da dieser Aufenthalt der Höhepunkt andauernder geistiger Anstrengungen und rednerischer Strapazen war, kam das ernsthafte Zurück-zur-Natur und Abschalten in frischer Bergluft gerade richtig.

Natürlich kann man nicht ganz Patagonien in ein paar Tagen sehen, da es sich über ein so riesiges Gelände erstreckt. Und doch haben wir es geschafft, zumindest einen der schönsten Juwelen in der Krone Patagoniens zu sehen – den Nationalpark Torres del Paine.

Torres del Paine National Park Mehr: Patagonien: Pata-Utopia.

Keine Pinguine zum Anfassen in Porvenir.

Feuerland, Chile. Ich wusste, dass dies ein mystischer, mysteriöser Ort ist, nachdem sich in meiner Kindheit die Bilder von den Reise-Thrillern von Jules Verne und anderen eingebrannt hatten. Schnellvorlauf über drei oder vier Jahrzehnte und nun bin ich selbst hier in Tierra del Fuego, dem Land des Feuers – fast (Wo das „Feuer“ in dem Namen herkommt muss ich erst noch begreifen, denn hier ist nichts heiß). Tatstächlich sind wir noch gegenüber von Feuerland, an der Magellanstraße – in Punta Arenas. Und von hier kann man die feurige Inselgruppe mit dem bloßen Auge sehen! Und als wir sie einmal am Ende des Wassers gesehen hatten, mussten wir einfach übersetzen und uns alles genau ansehen – um unsere Neugier zu befriedigen…

Tierra del Fuego, Chile

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