Stahl ’n‘ Roll

Okay, Sie haben bereits gesehen, wie im Stahlwerk Novolipetsk Steel Stahl von roten heißen Brammen zu hauchdünnen Blättern wird. Als nächstes: die Kaltwalzen- und Polymerbeschichtungswerkhalle…

Rollen aus der heißen Werkhalle werden hierher gebracht und auf Förderbändern abgewickelt und dann von hier nach dort geschoben und verschiedenen technologischen Prozessen unterzogen, um u. a. die Stahlqualität zu verbessern.

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Endlich! Unser eigenes Betriebssystem – ganz genau!

Endlich haben wir es geschafft!

Ich warte seit Jahren auf diesen Tag – den Tag, an dem das erste handelsübliche Massenmarkt-Hardwaregerät, das auf unserem eigenen Sicherheitsbetriebssystem basiert, auf meinem Schreibtisch landet. Und hier haben wir die Schönheit.

Dieser unscheinbare schwarze Kasten ist ein geschützter Layer-3-Switch, der vom Kaspersky-Betriebssystem angetrieben wird und für Netzwerke mit extremen Sicherheitsanforderungen für Daten entworfen wurde.

Und es steht noch mehr auf dem Plan: die Technologie wird auch auf andere mit dem Internet verbundene Geräte angewendet werden, nämlich auf das Internet der Dinge (IdD). Warum? Weil dieses Betriebssystem ideal für Anwendungen mit einer kleinen, optimierten und sicheren Plattform ist.

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Schwanensee

Trotz der vollkommen unsterilen Bedingungen im Stahlwerk Novolipetsk Steel, würde man draußen nicht erahnen, dass es einen riesigen Industriekomplex in der Nähe gibt. Das Management nimmt die Ökologie der Umgebung sehr ernst.

Auf dem Bild oben heißt es: „Mehr als 1,1 Milliarden in Ökologie investierte Dollar in 15 Jahren. Lipezk – die sauberste Metallproduktionsstadt in der Russischen Föderation“. Und Sie können sich wahrscheinlich vorstellen, was die Zahlen in den Wolken bedeuten: die Luftverschmutzung – und Lipezk hat die geringste Stufe/Nummer – 3,4.

Tatsächlich entschlossen sie sich hier vor mehreren Jahren dazu, Luftverschmutzung sehr ernst zu nehmen und sie drastisch zu reduzieren – und es sieht so aus, als hätten sie gute Arbeit geleistet. Überall wachsen (innerhalb des Komplexes) gesund wirkende Bäume. Sie sehen so gesund aus, dass einer der ausländischen Delegation fragte, wie oft die Zedern ausgetauscht werden? Es stellte sich heraus, dass sie niemals gepflanzt wurden und sie allein, aus eigenen Antrieb wachsen.

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Das war’s. Ich habe die Nase voll!

Hallo Leute!

Darf ich vorstellen: David, das großartige Meisterwerk, das von Michelangelo zu Beginn des 16. Jahrhunderts gemeißelt wurde. Ein Foto seines Gesichts mit dieser gerunzelten Stirn war auf unserem allerersten Cyber-Antiungeziefer-Sicherheitsprodukt zu Beginn der 1990er abgebildet. Einige dachten, dass ich da abgebildet wäre! Ich weiß immer noch nicht, warum; ich meine, haben Sie mich JEMALS frisch rasiert und leichenblass gesehen?

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Die Wahl für unser Produkt viel nicht zufällig auf David: wir fanden, dass wir verwandte Seelen sind – beide wahre Außenseiter. KL war ein kleines, junges Unternehmen aus dem Nirgendwo, das globale Cyberkriminelle auf einem international etablierten Sicherheitsmarkt zum Duell forderte; David war der kleine junge Typ, der sich mit dem Riesen Goliat duellierte.

Über die Jahre haben sich die Verpackungen geändert, aber was sich nicht geändert hat, ist unser… Herz, das im Rhythmus von David schlägt.

Wir stießen auf unserem Weg auf viele Hindernisse, die uns leicht hätten stoppen können, aber wir hielten durch, überwanden diese Hindernisse – oft allein – und wurden stärker.

Zur Verwunderung aller, verhalfen wir Usern zum weltweit besten Schutz und wurden Führer auf dem Weltmarkt. Wir kämpften praktisch allein gegen Patenttrolle, und sind dabei noch immer erfolgreich. (Die meisten anderen bevorzugen es, sie stattdessen zu füttern.) Und trotz des Anstiegs von Parasiten und Quacksalberprodukten, investieren wir immer mehr in wahre Cybersicherheitstechnologien (einschließlich wahrem maschinellen Lernens), um unsere User vor modernen Cyberbedrohungen zu schützen.

Somit retten wir die Welt langsam, aber mit „Steinen und Schleuder“: ungeachtet der geopolitischen Situation und jeglicher Art von Cyberangriffen – ohne Rücksicht auf ihren Ursprung oder ihre Absichten.

Und nun stehen wir vor einer neuen Aufgabe. Und nicht nur wir: das ist auch eine Herausforderung für alle Computernutzer und das gesamte Ökosystem von unabhängigen Entwicklern für Windows.

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Brammen mögen’s heiß

Hallo Leute!

Ich erzählte Ihnen bereits, dass das Stahlwerk Novolipetsk Steel gigantisch ist, nicht wahr? Also macht es Sinn, dass mein Bericht und die Fotos dazu nicht in einen einzigen Post passen. Daher – Sie erraten es – kommt hier der zweite Teil!…

Nun gut. 15 Millionen Tonnen Stahl – das ist genau wie viel? Ich meine, kann sich das der durchschnittliche Homo Sapiens vorstellen? Okay – hier kommt mein Versuch zur Quantifizierung der Massen…

Nun, sehen Sie den hellorangenen Block auf dem folgenden Foto? Er nennt sich – können Sie sich das vorstellen? – Bramme, und wiegt zwischen 25 und 35 Tonnen. Daher wären 15 Millionen Tonnen Stahl…

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…~500.000 solcher Brammen. Eine halbe Millionen. Das können Sie sich immer noch nicht so richtig vorstellen? Ich versuche etwas anderes:

Ein Würfel Eisen wiegt 7,87 Tonnen (Stahl wiegt 7,85; d. h., ungefähr das gleiche. Für diesen Zweck ist der Unterschied irrelevant). Also wären 15 Millionen Tonnen ca. 1,9 Millionen Kubikmeter. Und das wäre ein riesiges Stück Stahl: 100 Meter breit, 100 Meter tief und 200 Meter hoch. Und das wäre wie ein 50-stöckiges Hochhaus aus solidem Stahl. Oder ein 125 x 125 x 125 Meter großer Würfel. Können Sie sich jetzt ein Bild machen?

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Wie viel Stahl?

Nun, wie viele von Ihnen waren schon einmal in einer Anlage zur Stahlherstellung? Bitte jetzt die Hand heben…

Nun, ich war auch noch in keinem gewesen, aber träumte schon seit langem davon. Ich wollte einen Blick auf den gesamten Prozess werfen, sei es auch aus der Ferne. Sehen, wie sie Erz und Koks in den Hochofen laden, hören, wie es zischt und schmilzt, und sehen, wie das flüssige Metall gegossen wird und sich dann zu roten Metallplatten bei Temperaturen um die tausend Grad formt und dann mit der Walze ausgerollt wird. Ich kannte ein wenig der Theorie und Terminologie, aber ich hatte noch nie die Magie selbst erleben dürfen.

Und jetzt raten Sie mal… endlich…war es soweit! Unser geschätzter Firmenkunde Novolipetsk Steel lud uns nach Lipezk auf einen Rundgang ein!

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Das Internet der schädlichen Dinge

In den frühen 2000ern trat ich auf die Bühne und prophezeite die Cyberlandschaft der Zukunft, so wie es noch heute der Fall ist. Damals warnte ich, dass eines Tages der Kühlschrank Spam an Ihre Mikrowelle senden würde und zusammen würden Sie einen DDoS-Angriff auf die Kaffeemaschine verüben.

Das Publikum runzelte die Stirn, kicherte, klatschte, und darauf würde ein Artikel zum „verrückten Professor“ folgen. Aber insgesamt wurde meine Vorwarnung im Stil der Cassandra belächelt, da sich um die Cyberbedrohungen dieser Zeit mehr Sorgen gemacht wurde. So viel zum „verrückten Professor“…

…Schlagen Sie nur einmal die aktuellen Zeitungen auf.

Jedes Haus kann heutzutage – ganz egal wie alt es ist – viele „intelligente“ Geräte beherbergen. Einige besitzen nur ein paar (Handys, TV-Geräte…), andere recht viele – einschließlich IP-Kameras, Kühlschränke, Mikrowellen, Kaffeemaschinen, Thermostate, Bügeleisen, Waschmaschinen, Trockner, Fitnessarmbänder, usw. Bei einigen Häusern werden heutzutage bereits intelligente Geräten bei dem Entwurf mit eingeplant. Und all diese intelligenten Geräte sind mit dem Haus-WLAN verbunden, um das gigantische, autonome – und sehr verwundbare –  Internet der Dinge zu bilden, dessen Ausmaß das des traditionellen Internets  bereits übertrifft, welches wir seit den frühen 90ern kennen.

Alles, sogar das Spülbecken, mit dem Internet zu verbinden, hat natürlich seinen Sinn. All Ihre elektronischen Haushaltsgeräte mit Ihrem Smartphone zu kontrollieren, kann (für einige Personen) praktisch sein. Es liegt auch im Trend. Jedoch hat die Art, wie sich das Internet der Dinge entwickelt hat, meine Vorhersage im Stil der Cassandra wahr werden lassen.

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Ein paar neue Fakten:

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Industriell, optisch, theoretisch, ausgestellt.

Hier haben wir ein sehr gutes Fernglas für den alltäglichen Gebrauch. Man weiß ja schließlich nie, wann man einen näheren Blick auf ein mysteriöses Objekt am Horizont werfen muss oder herausfinden muss, was da am Eingang Ihres Hochhauses los ist, oder wann man sich auf einmal im Theater befindet…

Ich bin kein Fernglasexperte. Aber ich muss auch keiner sein, um eins zu benutzen. Aber dieses Fernglas muss gut sein. Es kann nicht sein, dass man eins hat, das man schwer anpassen kann, ein unscharfes Bild gibt und sich nicht gut an die Augenhöhlen anpasst. Aber bei diesem Fernglas war nichts der Falls. Scharf, große Bilder, wenn man durchschaut – man könnte denken, die Szene wäre zum Greifen nah! Wenn etwas in 10 Metern Entfernung zu sehen ist, ist es so, als wäre es direkt vor einem. Ein wunderbares Fernglas:

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// Ich frage mich, wo man eins kaufen kann und wie viel es kostet?

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Ein kleiner Schritt in Richtung großer Industriesicherheit

Neulich wurde Innopolis – die Hightech-Stadt am Rand von Kazan, Tatartstan, 800 km östlich von Moskau – zu einem „Weltzentrum industrieller Systemcybersicherheit“.

Ich war hier zu Beginn des Jahres und bestaunte die Geschwindigkeit der Entwicklung und Ambition der Pläne, während ich innerlich die Zukunft durchging.

Zunächst einmal möchte ich einen Lobgesang anstimmen: Chapeau für die Entschlossenheit und Hartnäckigkeit der örtlichen Autoritäten, die Zuversichtlichkeit der Partner und Sponsoren, und auch die Professionalität der Unternehmer und aller anderen, die Innopolis wahrwerden ließen.

Innopolis wurde in nur drei Jahren aus dem Nichts nach einem Hightech-Konzept für Hightech-Unternehmen erbaut: hier gibt es eine exzellente Infrastruktur für Leben und Arbeit, eine spezielle Wirtschaftszone, eine Universität und einen nicht weit entfernten internationalen Flughafen.

Die ganzjährigen Bequemlichkeiten und auch die Preise hier sind so attraktiv, dass man überlegen könnte, alles hinzuschmeißen und nach Tatarstan zu ziehen! Im Winter gibt es Skiabfahrten, im Sommer gibt es den Golfplatz, im Herbst kann man Pilze im Wald sammeln und im restlichen Jahr kann in der Wolga gefischt werden. Ein 50 m2 großes Ein-Zimmer-Apartment kostet schlappe 7.000 Rubel (~ 100 €) und eine Zwei-Zimmer-Wohnung kostet nur 10.000 Rubel (~150 €), mit einem Aufzug in die Garage, die zufällig auch kaum etwas kostet – 1.000 Rubel im Monat (~14 €). Plus: das Fitnessstudio + Schwimmbad kostet nur 15.000 Rubel im Jahr (~ 220 €)!

Außerdem ist alles niegelnagelneu, modern, stilvoll und hochtechnologisch – und nur einen Katzensprung von der ländlichen Umgebung entfernt.

Es gibt nur eine Sache, die das alles ein wenig trübt: Innopolis ist von hässlichen leeren Grundstücken und Baustellen umgeben. Und dennoch – kein Omelett ohne die sprichwörtlichen Eier – und es ist offensichtlich, dass es nicht für immer so bleiben wird. Es sieht so aus, als wenn bald entweder Wohnhäuser oder hübsche Landschaft errichtet werden würden oder etwas anderes, das das Auge erfreut.

Wie Sie sehen können, gibt es eine lange Schlange, in die man sich stellen muss, um hier zu leben/studieren/arbeiten.

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